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Experten-Interview: Die positive Wirkung von Alkoholverzicht

Welche Auswirkungen hat Alkoholverzicht auf den Körper und unsere Haut? Eine Dermatologin erklärt, was Detox mit unserem Körper macht.

Was steckt hinter Blake Livelys guter Haut? Vielleicht die Tatsache, dass sie keinen Alkohol trinkt, weil sie den Geschmack ni

Was steckt hinter Blake Livelys guter Haut? Vielleicht die Tatsache, dass sie keinen Alkohol trinkt, weil sie den Geschmack nicht mag...

Wer keinen Alkohol trinkt, erntet in unserer Gesellschaft oft ungläubige Blicke. Das Glas Wein am Abend, das Bier zum Mittagessen oder der Sekt beim Stehempfang gehören für viele Menschen einfach dazu. Doch immer mehr Menschen entscheiden sich dazu, ganz oder zumindest für eine bestimmte Zeit auf Alkohol zu verzichten. Sie berichten danach von einem gesteigerten Wohlbefinden - und einem verbesserten Hautbild. Aber ist das wirklich wahr?

"Es geht - wie bei so vielem im Leben - um die Menge, die Dosis", erklärt Dr. med. Sabine Zenker, die in München als Fachärztin für klassische und ästhetische Dermatologie eine Praxis betreibt, im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news. "Darüber sollte sich jeder im Klaren sein: Alkohol ist ein Gift, das der Körper wieder abbauen muss."

Dass sich das Hautbild durch einen Verzicht langfristig deutlich verbessern kann, ist laut der Ärztin bekannt. Denn: Trockene Hautstellen oder Unreinheiten wie Pickel oder geweitete Äderchen können durch regelmäßigen Konsum gefördert werden beziehungsweise führt das dazu, dass die Haut nicht mehr so gut heilen könne. "Bereits geringer Alkohol-Konsum kann - langfristig - zu Rötungen oder weiter gestellten Äderchen führen", erklärt Zenker. "Zudem entzieht Alkohol der Haut Flüssigkeit und Feuchtigkeit." Da helfe es oft auch nicht, an einem wein- oder bierseligen Abend nebenbei viel Wasser zu trinken - denn der Alkohol werde ja seinerseits trotzdem vom Körper resorbiert.

Vorsicht vor dem "Chamäleon" namens Histamin!

Mit Alkohol nehme man außerdem viel Zucker auf, die Kalorienzufuhr für den Körper sei dadurch eben entsprechend höher, so die Dermatologin. Das trage zu dem Gesamtproblem Überzuckerung und zu viel schlecht verwertbare Energie, wie sie eben in Fetten und Zuckern steckt, bei. Des Weiteren könne der Körper zum Beispiel Vitamine schlechter aufnehmen.

Außerdem würden viele Menschen nicht bedenken oder wissen, dass Alkohol genau wie Tomaten, Avocados oder Nüsse für eine Histamin-Ausschüttung sorge. "Histamin ist ein Allergie-Botenstoff, der bei gesunden Menschen vom Körper abgebaut werden kann. Es gibt aber zunehmend immer mehr Menschen, die Histamin nicht adäquat abbauen können: Wer an der sogenannten Histamin-Intoleranz leidet, triggert durch Alkohol-Konsum allergieartige Symptome, vom kurzfristigen Rotwerden oder 'Flush' bis hin zu beispielsweise Verdauungsproblemen und Kopfschmerzen. Die Histamin-Intoleranz ist ein Chamäleon!", warnt Zenker.

Das rät die Dermatologin

Dr. med. Sabine Zenkers Fazit lautet daher: "Die Dosis macht das Gift. Jeder muss das für sich selbst entscheiden, wann und wie viel Alkohol er zu sich nimmt." Wer allerdings die Vermutung habe, dass das unreine Hautbild oder ein schlechter Gesundheitszustand von dem einen oder anderen Cocktail rühren könnte, sollte über die Einschränkung oder den Verzicht nachdenken: "Eine gewisse Zeit lang Detox zu machen, würde ich jedem empfehlen. Zum Beispiel kann man testweise einen Monat lang auf Alkohol verzichten, viele machen das ja beispielsweise in der Fastenzeit."

SpotOnNews
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.