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Politiker-Outfits: Von Rüschenblusen und Brioni-Anzügen

Sie führt die Liste der schrecklichsten Politiker-Ouftits eindeutig an: Claudia Nolte in Rüschenbluse. Auch bei ihren männlichen Kollegen herrscht oft Geschmacksverirrung. Doch seit Brioni ins Kanzleramt Einzug gehalten hat, haben viele dazugelernt.

Von Jens Maier

Auch wenn er oft im Kreuzfeuer der Kritik steht, eines kann Bundeskanzler Schröder nicht vorgeworfen werden: Dass er schlecht angezogen ist. Unbestrittenen gilt er als einer der modischsten deutschen Regierungschefs überhaupt. Als er vor sieben Jahren ins Kanzleramt einzog, hing die Latte in Punkto Chic allerdings auch nicht sehr hoch. Ex-Kanzler Kohl kleidete sich zwar stets korrekt, dass seine meist dunkelblauen Anzüge aber besonder elegant waren, kann man nicht behaupten.

Ganz im Gegensatz zu Gerhard Schröder. Mit italienischen Anzügen der Marke Brioni hat er schon kurz nach seinem Amtsantritt für Aufsehen gesorgt. Nicht nur im positiven Sinne: Als er sich von einem Starfotografen im Kaschmir-Mantel für damals 4000 Mark fotografieren ließ, wurde er als "Brioni-Kanzler" der gut betuchten "Neuen Mitte" verspottet. Auch Bilder des Cohiba-Zigarren schmauchenden Sozialdemokraten kamen nicht unbedingt gut an.

Jil Sander: "Mode spielt auch in der Politik wichtige Rolle"

Doch die Zeiten haben sich geändert. In der öffentlichen Wahrnehmung ist es sehr viel wichtiger geworden, wie sich Politiker kleiden. "Obwohl in erster Linie selbstverständlich die Ausstrahlung eine Persönlichkeit ausmacht, spielt die Mode in der Politik eine nicht mehr zu unterschätzende Rolle", bilanzierte kürzlich Star-Designerin Jil Sander im Magazin "Cicero". Und spottete: "Selbst Angela Merkel hat sich optisch verändert. Das hatte man schon nicht mehr zu hoffen gewagt."

In der Tat hat sich bei Angela Merkel ein deutlicher Wandel in Punkto Bekleidung vollzogen. Schockierte sie als damalige Umweltministerin noch mit Schlabberröcken und weiten Blusen, trägt sie inzwischen wie viele ihrer Kolleginnen oft Hosenanzüge, das Standardoutfit für Plenarsaal und Fernsehtalkshow. Grünen-Chefin Claudia Roth ist mit ihren häufig bunten Oberteilen eher die Ausnahme bei den Frauen. "Ihr ganzes Outfit symbolisiert eine leicht trotzige, sehr sympathische Kampfeslust", urteilte die Berliner In-Designerin Anna von Griesheim in dem Buch "Grün. Lob und andere Wahrheiten".

Fischer macht seinem Chef Konkurrenz

Im Regierungslager macht ausgerechnet der einstige Turnschuh-Minister Joschka Fischer dem Regierungschef Schröder den Platz als „bestangezogener Politiker“ streitig. Nach dem Regierunsgwechsel hat er die Presse durch seine perfekt sitzenden Einreiher überrascht. Sein Kommentar damals: "Ich bin früher auch nicht im Baströckchen rumgelaufen und habe meine Blöße nicht mit Blättern abgedeckt." Auf dem diplomatischen Parkett ist er fast immer in eleganter Weste und teurem Zwirn zu sehen. In die Turnschuhe schlüpft er bestenfalls zum Laufen, wenn er wieder einmal gegen die Pfunde kämpfte.

Gerd Müller-Thomkins, Geschäftsführer des Deutschen Mode- Instituts, hat die Veränderung aufmerksam beobachtet. "Schröder und Fischer haben in ihrer Amtszeit einen Paradigmenwechsel inszeniert", meint er. Beide seien zu einem „gehobenen Stil“ gewechselt. Schröder pflege diesen besonders. Beim Kanzler sei alles "von edelster Qualität, perfekt abgestimmt auf die Persönlichkeit". Beim Westen tragenden Außenminister hat Müller-Thomkins allerdings etwas priesterhafte Züge ausgemacht. Fischers äußerlicher Wandel sei in gewisser Weise ein "Wechsel ins Ornat" hinein, findet er. Grundsätzlich seien die deutschen Politiker seit Rot-Grün aber im internationalen Vergleich "auf jeden Fall" viel besser angezogen als früher.

Freizeit-Look wird modischer

Und jenseits von Schlips und Kragen? Die Zeiten von Strickjacken tragenden Politikern scheinen zum Glück vorbei zu sein. Sogar der auch in Sachen Mode konservative Edmund Stoiber wurde jüngst im Urlaub in einem fast jugendlich anmutenden Lacoste-Poloshirt abgelichtet. Und das, obwohl er sonst sehr gerne zum Trachten-Janker greift.

Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?