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Wegen Missbrauchsklage Mit Anwalt zur Mutter: Prinz Andrew kam zur Queen mit seinem Rechtsbeistand

Der britische Prinz Andrew
Prinz Andrew musste bei der Queen erscheinen und sich seine Sanktionen abholen
© Steve Parsons / Pool PA / AP / DPA
Am Mittwochabend musste Prinz Andrew bei der Queen zu einem Krisengespräch auf Schloss Windsor erscheinen. Doch der Angeklagte in einem Missbrauchsfall kam nicht alleine, er hatte seinen Anwalt dabei.

Nicht ohne meinen Anwalt – dies scheint das Motto des drittgeborenen Kindes von Queen Elizabeth II. zu sein, der jetzt zum Appell bei seiner Mutter erscheinen musste. Prinz Andrew wird in den USA von Virginia Giuffre auf sexuellen Missbrauch verklagt, eine heikle Situation für den Prinzen.

90 Minuten soll die Audienz bei dem höchsten Mitglied des britischen Königshauses, der Queen, gedauert haben. Anderthalb Stunden, in denen Prinz Andrew seine königlichen Sanktionen unterbreitet wurden. Alle militärischen Titel wurde ihm entzogen und auch seine royalen Schirmherrschaften ist der zweite Sohn der Königin los

Der Anwalt "Good News Gary" kann Prinz Andrew bei der Queen nicht zur Seite stehen

Auch auch Prinz Charles und Prinz William sollen sich für Andrews Austritt aus der britischen Monarchie geäußert haben. Beide sind ebenso sehr wie die Queen daran interessiert, um jeden Preis das Ansehen des Königshauses zu wahren. Wer nicht an dem Gespräch teilnehmen konnte, war der Anwalt von Prinz Andrew, Gary Bloxsome.

Der Anwalt des Herzogs wartete geschlagene 90 Minuten in einem Auto vor den Schlossmauern. Unklar ist, ob der Anwalt des Angeklagten nicht mit in den Palast durfte oder ob der Rechtsbeistand den Herzog lediglich auf dem Weg begleiten sollte, um ihm letzte rechtliche Instruktionen zu geben. Anzunehmen ist, dass der Anwalt für den Notfall, dass Prinz Andrew eine dringende rechtliche Frage während des kritischen Gesprächs haben könnte, auf dem Parkplatz wartete. 

Der Star-Anwalt, der den Herzog von York in der Missbrauchsklage vertritt, hat eigentlich den Spitznamen "Good News Gary", da er dafür bekannt ist, Sachverhalte primär optimistisch vortragen zu können. Viel Optimismus ist in diesem Fall aber nicht mehr über, so erklärte es auch ein Anwalt für US-Recht dem stern gegenüber. Der Herzog von York wird höchstwahrscheinlich einen Schadenersatz in Millionenhöhe an die Klägerin bezahlen müssen. 

Quelle:  Daily Mail

ckl

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