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Medialer Rundumschlag: Prinz Harry nennt Meghan Markle seine "Freundin" - und attackiert britische Medien

Wochenlang war spekuliert worden, jetzt ist es offiziell: Prinz Harry und Meghan Markle sind ein Paar. In einer offiziellen Mitteilung nennt er die "Suits"-Darstellerin seine "Freundin" - und kritisiert die englische Boulevardpresse für ihre Hetzjagd.

Prinz Harry und die Schauspielerin Meghan Markle. Sie ist bekannt aus der Serie "Suits"

Meghan Markle soll Prinz Harry im Mai kennengelernt haben. Die beiden waren bisher sehr diskret über ihre Beziehung.

Prinz Harry ist entsetzt. Seitdem britische Medien von einer angeblichen Liaison zwischen ihm und der amerikanischen Schauspielerin Meghan Markle erfahren haben, gibt es kein Halten mehr. Ihr Haus in Toronto wird von Paparazzi belagert, Familie, Freunde und Arbeitskollegen der 35-Jährigen werden auf infame Weise ausspioniert. Jetzt versucht der Prinz, seine Freundin zu schützen.

Am Dienstagmorgen gab der Kensington Palast in London eine offizielle Mitteilung heraus. Darin wird die Liaison zwischen Prinz Harry und Meghan Markle zum ersten Mal bestätigt. Sie wird seine "Freundin" genannt. In der Stellungnahme, die um kurz nach 11 Uhr via Twitter verbreitet wurde, geht es aber vor allem um die "Beschimpfungen und Belästigungen", die sich Meghan Markle seit dem Bekanntwerden der Affäre ausgesetzt sieht.

Prinz Harry beklagt Hetzjagd auf Meghan Markle

Prinz Harry beklagt sich über die Reaktionen britischer Boulevardzeitungen. Demnach hätten einige Zeitungen eine wahre Hetzjagd auf Meghan Markle begonnen. "Wir sehen eine Linie überschritten", heißt es in der Mitteilung. Von einer "Schmutzkampagne" einer Zeitung ist die Rede. Damit ist offenbar die Berichterstattung der "Sun" gemeint, die seit Tagen über Meghan Markle und ihr Privatleben berichtet. Schockiert sei der 32-Jährige auch über die Kommentare in sozialen Medien, die von Hass und Sexismus geprägt seien.


"Prinz Harry ist besorgt um die Sicherheit von Meghan Markle und ist tief enttäuscht, dass er sie nicht schützen konnte", heißt es in dem Schreiben. Er wisse, dass einige Menschen glauben, die Öffentlichkeit sei der Preis, den Markle für ihre Beziehung zu Harry zahlen müsse und dass dies "Teil des Spiels" sei. Dazu schreibt der Palast: "Prinz Harry widerspricht dem heftig. Es ist kein Spiel - das ist ihr und sein Leben."

Harry und die Presse

Prinz Harry ist bereits mehrfach Opfer britischer Zeitungen geworden. 2005 zeigten Paparazzi-Bilder ihn bei einer Kostümparty in Nazi-Uniform - und lösten damit einen Skandal aus. Im August 2012 veröffentlichten gleich mehrere Blätter Fotos von ihm beim Feiern in Las Vegas. Unter anderem war der Prinz nackt abgebildet worden. Sein Image als Partyhengst schadete der Krone.

Sein Verhältnis zur Boulevardpresse gilt auch aufgrund der Negativerfahrungen seiner Mutter, Prinzessin Diana, als schwierig. Bis heute ist die genaue Unfallursache, bei der Dianas Wagen in Paris in einem Tunnel verunglückte, ungeklärt. Möglicherweise versuchte der Fahrer, einem Tross von Paparazzi-Fotografen zu entkommen. Es stellte sich allerdings auch heraus, dass der Chauffeur betrunken war.

Meghan Markle in Kanada von Fotografen umlagert

Mit der Mitteilung will Harry seine Freundin Meghan Markle vor den Medien schützen. Ob ihm das außerhalb von Großbritannien gelingt, ist allerdings fraglich. Im Königreich hätte er die Möglichkeit, Markle durch eigene Sicherheitsleute des Palastes abschirmen zu lassen. In ihrem Wohnort Kanada nicht.

Die offizielle Mitteilung im Wortlaut:


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