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Umweltschutz Zwei Dinge, die jeder von uns tun kann

Die Welt retten – das wollen wir alle. Aber wie geht das, wo fängt man da an? Jeden Tag eine Plastiktüte und einen Einweg-Kaffeebecher weniger zu verbrauchen, ist schon mal ein guter Einstieg.

Okay, die eine Plastiktüte weniger beim Einkauf rettet die Eisbären nicht vorm Aussterben. Und nur weil ich meinen täglichen Kaffee nicht mehr im To-go-Einwegbecher genieße, ist der Klimawandel noch längst nicht gestoppt. Warum also der Aufwand? Weil es eben doch hilft. Und wenn sowohl wir als auch der Handel mitmachen, kann etwas bewegt werden, wie das Beispiel Tchibo zeigt.

Gelebte Nachhaltigkeit: Einwegbecher und Plastiktüten vermeiden

2,8 Milliarden To-go-Becher werden durchschnittlich pro Jahr allein in Deutschland verbraucht. Dagegen hat Tchibo Maßnahmen ergriffen: Wer heute in einer Filiale des Händlers einen Kaffee oder andere Getränke kauft, erhält diese standardmäßig in der Porzellantasse oder im Glas. Einen To-go-Becher gibt’s nur auf ausdrücklichen Wunsch.

Seit Anfang August 2015 ist auch eine Befüllung von Bechern möglich, die der Kunde selbst mitbringt – natürlich unter Beachtung aller relevanten Hygienestandards. Darüber hinaus bietet Tchibo seinen Kunden regelmäßig Mehrwegbecher zum Kauf an – ein Angebot, das in Zukunft weiter ausgebaut werden soll. Mit diesen Maßnahmen leistet das Unternehmen einen wichtigen Beitrag zum Ressourcenschutz.

Auch bei der Vermeidung von Einweg-Plastiktüten hat Tchibo eine Vorreiterrolle übernommen. Bereits Anfang dieses Jahres, also lange bevor viele andere Unternehmen sich freiwillig dazu verpflichteten, wurden die kostenlosen Plastiktüten abgeschafft und attraktive Mehrwegalternativen angeboten. Mit einem Teil der Erlöse aus dem Verkauf der Taschen wird das zukunftsweisende Bildungsprojekt „Die Mülldetektive – Kinder werden aktiv“ der Save our Future Umweltstiftung unterstützt. Im Rahmen des Projekts werden Kitas in ganz Deutschland dazu aufgerufen, ein Zeichen gegen Wegwerfplastik und für mehr Ressourcenschutz zu setzen und sich an einem bundesweiten Aktionstag zu beteiligen. Dank der Maßnahmen ist es Tchibo bereits gelungen, die Nachfrage nach Einweg-Plastiktüten um 90 Prozent zu senken.

Das Ziel von Tchibo: eine 100-prozentig nachhaltige Geschäftstätigkeit

Natürlich sind allein durch Müllvermeidung die ehrgeizigen Ziele, die sich das Unternehmen in seiner Geschäftsstrategie gesteckt hat, nicht zu erreichen. So befinden sich auch sämtliche Beschaffungsprozesse, die weltweite Logistik, der Energieverbrauch in den Verwaltungsstandorten und in den Filialen und vieles mehr auf dem Weg zu einer 100-prozentig nachhaltigen Geschäftstätigkeit in einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Der Weg ist noch lang, die Umstellung manchmal kompliziert und aufwendig.

Wir Kunden haben es ein bisschen einfacher: Wir gönnen uns beim nächsten Mal einfach eine Auszeit und genießen unseren nächsten Kaffee mal in Ruhe vor Ort und nicht „to go“ mit Einwegbecher. Und für den nächsten Einkauf packen wir uns eine Tasche von zu Hause ein. So einfach kann Umweltschutz sein.


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