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City-Nord bis Stellingen: Hier soll die neue U5 lang fahren – das sind die geplanten Haltestellen

Am Dienstag teilte die Stadt Hamburg und die Hochbahn mit, dass der Streckenabschnitt für die U5 zwischen City-Nord und Stellingen technisch realisierbar sei. Hunderttausende Bürger sollen durch die ultramoderne U-Bahn besser angebunden werden.

Hochbahn Hamburg: U5 wird vorgestellt

Wollen das große Projekt U5 gemeinsam angehen (Von links nach rechts): Technik-Vorstand der Hochbahn, Jens-Günter Lang, Hochbahn-Chef Henrik Falk, Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher und Hamburgs Wirtschaftssenator Michael Westhagemann.

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Das Masterprojekt U5 nimmt weiter Formen an. Am Dienstag wurde in einer breit angelegten Studie jetzt auch die generelle Machbarkeit für den mittleren Streckenabschnitt zwischen der City Nord und Stellingen festgestellt, wie Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD), Verkehrssenator Michael Westhagemann (parteilos) und Hochbahn-Chef Henrik Falk am Dienstag sagten. Die Machbarkeitsstudie sieht verschiedene Streckenvarianten mit einer Trassenlänge zwischen 13 und 17 Kilometern vor, an der 14 bis 17 Stationen entstehen sollen. Die weiteren Planungen sollen auch unter Beteiligung der Bürger erfolgen.

90-Sekunden-Takt und von Ost nach West: Schnelle Fakten zu Hamburgs neuer U-Bahn

Grundsätzlich soll die neue U-Bahn von Barmbek/Bramfeld bis in den Hamburger Westen fahren und dabei die wichtigsten wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Standorte besser anbinden. Von der City Nord verläuft die Strecke über Uhlenhorst und Winterhude bis nach Lokstedt und nach Stellingen. So sollen die wichtigen Standorte (Universität, UKE) auch endlich mit der U-Bahn zu erreichen sein. Damit soll die U5 zudem die stark genutzten Buslinien 5 und 6 entlasten. 

Dort seien laut Hochbahn täglich zwischen 30.000 und 60.000 Menschen unterwegs. Hochbahn-Vorstand Henrik Falk bestätigte am Dienstag zudem, dass die Bahnen vollautomatisch sowie im 90-Sekunden-Takt an den Start gehen sollen. Ähnliche Projekte werden seit längerem bereits im Nahverkehr in Kopenhagen und London mit Erfolg durchgeführt.

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fk / DPA

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