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Stream-Kritik

Netflix-Hit: Die neue Staffel "Making a Murderer" ist eine Schande für den Vorgänger

"Making a Murderer" ist die am meisten gehypte True-Crime-Doku der vergangenen Jahre, vermutlich aller Zeiten. In entsprechend große Fußstapfen tritt der Nachfolger – und scheitert kläglich.

Netflix-Trailer: "Making a Murderer 2"

Fortsetzungen sind eine komplizierte Angelegenheit, zumindest wenn es eine gute Fortsetzung werden soll. Das gilt für Filme und Serien, das gilt für das noch relativ junge Genre der True-Crime-Dokus, wie die neue "Making a Murderer"-Staffel eindrucksvoll unter Beweis stellt. Die neuen Folgen sind auf gleich mehreren Ebenen schlechter als die ersten. Die zweifelhafte Hauptfigur strickt abenteuerliche Thesen und schießt mit kruden Anschuldigungen nur so um sich, während sich die Staffel völlig unnötig über die bei Netflix üblichen zehn Folgen zieht.

Die Geschichte um den US-Amerikaner Steven Avery und seinen lernbehinderten Neffen Brendan Dassey fesselte dank Netflix Millionen Menschen weltweit. Für alle, die sich die erste Staffel noch nicht gegeben haben (was du in diesem Fall dringend tun solltest) das Wichtigste in aller Kürze: Avery, 1962 als Sohn einer Schrotthändler-Familie im US-Bundesstaat Wisconsin geboren, wurde 1985 zu lebenslanger Haft verurteilt, weil er eine Joggerin überfallen und brutal vergewaltigt haben soll. Er beteuerte seine Unschuld, die nach 18 Jahren in Haft tatsächlich durch einen DNA-Abgleich bewiesen wurde. Er kam frei und verklagte seinen Bezirk Manitowoc County auf 36 Millionen US-Dollar Schadenersatz.

Bevor darüber aber ausreichend verhandelt werden konnte, saß Avery schon wieder im Gefängnis. Dieses Mal lautete der Vorwurf auf Mord. Er soll eine 25-Jährige vergewaltigt und getötet haben. Ihre sterblichen Überreste wurden auf dem großen Gelände der Familie Avery gefunden, Blutspuren von Steven fanden sich in ihrem Auto, er war der letzte, der sie lebend gesehen hatte. Sein Neffe gestand im aufgezeichneten Polizeiverhör, die junge Frau gemeinsam mit seinem Onkel vergewaltigt, getötet und verbrannt zu haben, zog sein Geständnis später jedoch zurück und behauptet bis heute, die Polizisten hätten ihn dazu gedrängt. Averys Verteidiger behaupten, die Beweise gegen ihren Mandanten seien durch die von ihm persönlich verklagten Polizeibeamten platziert worden, um der Schadensersatzklage zu entgehen. Avery und Dassey verloren ihre Verhandlungen und mehrere Berufungsanträge. Sie sitzen seit 2007 lebenslange Freiheitstrafen ab. All das erzählt die erste Staffel von "Making a Murderer", die eine beispiellose weltweite Welle der Solidarität für die beiden Männer auslöste.

"Making a Murderer": Das Problem mit der Protagonistin

Nun hat Netflix jüngst die zweite Staffel herausgebracht. Sie tritt dieses große Erbe an und scheitert kläglich. Das Grundproblem ist natürlich, dass die ersten zehn Folgen den Fall weitgehend auserzählt haben. So dreht sich die Neuauflage um die Anwältin Kathleen Zellner und ihre Bemühungen, Steven Avery wieder aus dem Gefängnis zu bekommen. Zellner ist ein Vollprofi im Geschäft der fälschlichen Verurteilungen, hat zahlreiche unschuldige Männer aus dem Gefängnis geholt. Trotzdem ist es vor allem Zellner, die diese Fortsetzung so fürchterlich macht.

Gleich in der ersten Folge lässt sie mit einer Puppe nachspielen, wie die Leiche der jungen Frau in ihr Auto gelangt sein könnte. Mit einem blutigen Hammer wird die Heckklappe des Wagens bespritzt. Und siehe da, das sieht doch so aus, wie auf dem Foto hier. Für Zellner ein klarer Fall: Nur so kann es damals passiert sein. Die Variante der Ankläger könne nicht stimmen. Nicht den Hauch eines Zweifels, ob man hier womöglich nur eine von vielen Erklärungen für winzig kleine Blutspritzer geliefert habe. Nein. So war das, basta! Her mit dem nächsten Beweis.

Netflix-Trailer: "Making a Murderer 2"

Und so reitet sich die gute Dame durch die komplette Staffel. Selbstverständlich immer mithilfe "der besten Experten der Welt". Sie spielt etwas durch, testet ein Beweisstück und im nächsten Moment "weiß" sie, wie es damals war. Natürlich ist sie Averys Anwältin und versucht so gut sie kann, Zweifel zu seinen Gunsten zu sähen. Allerdings holt sie dabei den sehr plumpen Vorschlaghammer heraus. Und vielleicht benötigt man für ihre Art der Arbeit ein sehr gesundes Selbstbewusstsein und ein sicheres Auftreten. Aber ihre Arroganz ist über zehn Stunden nur schwer erträglich.

Wilde Anschuldigungen und die Pflichten von Netflix

Richtig schlimm wird es aber erst im Verlauf der Staffel, wenn Zellner anfängt ungeniert mit dem Finger auf andere zu zeigen. Der Nachbar der Averys will beim Interview einen Anwalt dabei haben? Gleich verdächtig. Der Ex-Freund des Mordopfers lehnt eine Anfrage ab? Der hat doch was zu verbergen. Letzterer wird schließlich auch mit Klarnamen in ihrem Antrag ans Gericht als möglicher Beschuldigter genannt. Nur er habe das arme Mädchen damals umbringen können, ist sich Zellner sicher. Ihre Beweislage dafür ist – gelinde gesagt – dünn.

Kurz darauf sollen es auf einmal Brendans Bruder und der Stiefvater gewesen sein, was auch zu einem handfesten Streit unter den Protagonisten der Serie führt. Der Stiefvater schimpft am Telefon mit Steven: "Du hast mein Leben zerstört!" Was er damit meint: "Making a Murderer" hat eine weltweite Fangemeinde. Hier ausgesprochene Anschuldigungen wirken. Auf dieser Bühne zu Verdächtigen erklärte bekommen Drohanrufe und -mails, sie werden auf der Straße beschimpft. Vor allem Netflix wird hier seiner Sorgfaltspflicht nicht gerecht. Es ist ein Unterschied, ob man jemanden, der sich unschuldig nennt, dabei filmt, wie er gegen das System kämpft, oder ob man Privatpersonen ohne handfeste Beweise öffentlich an den Pranger stellt.

Ebenfalls aberwitzig ist Zellners Umgang mit den Familien. Die Anwältin erzählt der Mutter von Steven Avery (die gute Frau um die 80 Jahre alt), dass ihr Sohn bald wieder bei ihr sein würde. Nicht "Ich gebe mein bestes", oder "Wir versuchen alles". Sie erzählt es ihr, als sei es ein Fakt, der nur noch auf Vollendung warten würde. Sie spielt auf gefährliche Art und Weise mit den Erwartungen einer Familie, die bereits viel zu viel hat durchmachen müssen – ob die beiden nun zu Unrecht in Haft sitzen oder nicht.

Die Messlatte hing hoch

"Making a Murderer 2" in einem Wort: schade! Die erste Staffel war großartig. Sie nahm Millionen Menschen weltweit an die Hand und führte sie durch die gruseligen Untiefen der amerikanischen Provinz. Sie ließ die Zuschauer nach jeder Folge mit offenem Mund vor dem Bildschirm zurück. Sie gärte langsam aber sicher in uns das kraftvolle Gefühl, dass hier zwei Menschen unrecht angetan wurde. Die Fortsetzung versucht nun, plump aus diesem Erfolg Kapital zu schlagen und geht dabei immer wieder aberwitzig lange Wege, um sich nicht eingestehen zu müssen, dass der Storybogen nicht für neue zehn Folgen taugt.

Besonders schade ist: Zwar mehrten sich in den zwei Jahren nach Teil eins berechtigte Zweifel an der angeblichen Unschuld der beiden Männer. Trotzdem ist es natürlich noch immer möglich, dass hier tatsächlich zwei Menschen ihr Leben im Gefängnis verbringen für etwas, das sie nicht getan haben. Zumal sich nach Teil eins der Verdacht mit dem Vorschlaghammer aufgedrängt hatte, dass die örtlichen Polizeibehörden mindestens nachgeholfen haben, in dem sie Beweise platzierten.

Umso schlimmer, was die Macher hier mit Teil zwei in die Welt gesetzt haben. Wie schon viele Projekte der Filmgeschichte vor diesem wäre "Making a Murderer" wohl besser Einzelkind geblieben.

Making a Murderer Crime Netflix
Ich brauche dringend Hilfe bei der EM rente
Guten Tag mein Name ist Carsten Langer ich bin 46 Jahre alt und Versuche seit März 2015 die EM Rente zu beckommen meine Ärzte sagen ich kann nicht mehr Gutachten der Kranken Kasse sieht das auch so nur die Gutachter der Rentenkasse Sehens anders war schon vor sozial Gericht 1 Instanz Richterin sagt ich kann nicht am Gutachten vorbei entscheiden ihre Empfehlung ich sollte in die 2 Instanz weil sie meint das ich auch nicht mehr Arbeits fähig bin die 2 Instanz sagt laut Gutachten könnte ich noch arbeiten aber ihre Meinung nach könnte ich auch nicht mehr arbeiten ich sollte doch auf ein Urteil verzichten und ich sollte neu Rente beantragen und der zwischen Zeit wurde ich zur Berufs Findung geschickt die nach sechs Wochen von der Rentenkasse abgebrochen wurde habe auch erfahren das die Rentenkasse mir keine Umschulung mehr zutraut auf den Rat ich sollte noch Mal EM Rente beantragen bin ich in Reha gegangen damit ich auch neue Arzt berichte habe die Reha hat den Aufenthalt von 4 auf drei Wochen verkürzt und mich entlassen als nicht arbeitsfähig für den allgemeinen Arbeits Markt und ich kann keine 3 Stunden arbeiten das hat der Rentenkasse wieder nicht gereicht hatich wieder zum gutachter geschickt der mir 45 Minuten fragen gestellt hat und jetzt heißt es ich kann wieder voll arbeiten auf den allgemeinen Arbeits Markt Meine Erkrankungen sind Ateose in beiden knieen und mehreren Finger Gelenken Verschleiß in beiden Fuß, Hüft, Schulter und elebogen Gelenken dazu Gicht im linken Daumen satel Anhaltende Schmerzstörungen Wiederkehrende Depressionen Übergewicht Hormonstörungen Wirbelsäulenleiden Bandscheibenschädigung Schlaf Atem Störung Schlafstörungen eine ausgeprägte lese und rechtschreib Schwäche Panick Attacken ( Zukunftsangst) Suizidale Gedanken 1 Suite Versuch Laut aus Zügen einiger Befunde Bin ich nicht mehr Stress resistent Darf keinen akort machen keine Schicht Arbeit keine gehobene Verantwortung überaschinem oder Personen tragen usw Aber al das reicht nicht für die EM Rente Mittlerweile bin ich von der Kranken Kasse ausgesteuert das Arbeitsamt hat mich nach 9 Monaten abgemeldet und seit April wäre die Renten Kasse nicht mehr für mich zuständig aber da ein laufendes verfahren ist hmm keine Ahnung Da ich Mal gut verdient habe habe ich eine bu abgeschlossen aber da die über 900 euro mir zählt und das schon fast 3 Jahre habe ich kein Anspruch auf Harz 4 Grundsicherung Wohngeld oder sie Tafel für essen nein ich darf dafon mich noch mit 260€ freiwillig Kranken versichern Deswegen konnte ich meine Wohnung mir nicht mehr leisten und bin auf einen Campingplatz gezogenitlerweil habe ich eine Freundin und wir teilen uns die Wohnung Bitte ich brauche dringend Hilfe mir wird das alles zuviel werde mich parallel zu ihnen auch an den svdk wenden aber vielleicht können sie unterstützend helfen ich weiß echt nicht weiter und meine schlechten Gedanken werden wider sehr stark Mfg