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Anschlag auf Boston-Marathon: USA rätseln über Urheber

Die mutmaßlichen Bombenanschläge beim traditionsreichen Marathonlauf in der Ostküstenstadt Boston schüren in den USA die Terrorangst neu.

Die mutmaßlichen Bombenanschläge beim traditionsreichen Marathonlauf in der Ostküstenstadt Boston schüren in den USA die Terrorangst neu. Nach den Explosionen mit mindestens drei Toten arbeiteten die Ermittler auf Hochtouren, während in mehreren Städten die Sicherheitsvorkehrungen verschärft wurden. Politiker aus aller Welt verurteilten am Dienstag die Angriffe und sprachen den Opfern und ihren Angehörigen ihr Beileid aus.

"Wir werden herausfinden, wer das getan hat und warum sie das getan haben", sagte US-Präsident Barack Obama vor Journalisten im Weißen Haus. "Jedes verantwortliche Individuum, jede verantwortliche Gruppe wird das volle Gewicht der Justiz zu spüren bekommen." Der Präsident warnte aber davor, voreilige Schlüsse zu ziehen. "Wir haben noch nicht alle Antworten", sagte er. Das Wort "Terrorismus" nahm der Präsident nicht in den Mund. Ein ranghoher Mitarbeiter von Obama sagte der Nachrichtenagentur AFP aber, dass "jedes Ereignis mit mehreren Sprengsätzen - wie offenbar dieses - ein klarer Terrorakt" sei.

Die beiden Explosionen ereigneten sich am Montagnachmittag kurz nacheinander nahe der Ziellinie. Am ältesten jährlichen Marathon der Neuzeit, der seit 1897 ausgetragen wird, nahmen mehr als 27.000 Läufer teil. Hunderttausende Zuschauer säumten die Straßen. Dem "Boston Globe" zufolge war unter den drei Toten auch ein achtjähriger Junge. Auch seine Mutter und Schwester seien schwer verletzt worden.

Die Profis hatten den Wettkampf längst beendet und Amateurläufer kamen ins Ziel, als das Sportfest sich in eine blutige Katastrophe verwandelte. Auf TV-Bildern war zu sehen, wie auf der linken Seite der Strecke hinter bunten Flaggen nach einer Explosion eine dunkle Rauchsäule aufstieg. Läufer wurden von der Wucht zu Boden gerissen. Kurz darauf folgte etwa 45 bis 90 Meter entfernt eine zweite Detonation.

Insgesamt wurden mehr als 140 Menschen verletzt. Mehreren Menschen mussten Arme und Beine amputiert werden, wie US-Medien berichteten. Ärzte berichteten, viele der Wunden seien durch Metallsplitter verursacht worden. "Wir sahen Leute mit abgerissenen Beinen", sagte der Hoteleigentümer Mark Hagopian. "Einem Mann neben mir wurden die Beine am Knie abgerissen."

Die Federführung bei den Ermittlungen übernahm die US-Bundespolizei FBI. "Das sind strafrechtliche Ermittlungen und mögliche Terrorermittlungen", sagte der leitende FBI-Agent Rick DesLauriers, nannte aber keine Details. Berichte von US-Medien, dass mehrere nicht detonierte Sprengsätze entdeckt und unschädlich gemacht worden seien, bestätigte er nicht. Die Polizei dementierte Informationen, wonach ein Verdächtiger in einem Bostoner Krankenhaus behandelt werde. Niemand befinde sich im Zusammenhang mit den Explosionen in Gewahrsam.

Als Reaktion auf die Explosionen erhöhte die Polizei in New York ihre Sicherheitsvorkehrungen. Auch in der Hauptstadt Washington, in Los Angeles und anderen Städten des Landes galt eine höhere Alarmstufe.

Die pakistanischen Taliban betonten, keine Verantwortung für die Explosionen zu haben. "Wir sind für Angriffe auf die USA und ihre Verbündeten, sind jedoch in diese Angriffe nicht verwickelt", sagte der Sprecher der Tehreek-e-Taliban Pakistan (TTP), Ehsanullah Ehsan, der Nachrichtenagentur AFP. Die TTP hat in Pakistan zahlreiche Selbstmordanschläge verübt und auch mit Angriffen auf US-Städte gedroht.

Die Ereignisse von Boston riefen in den USA die Anschläge vom 11. September 2001 in Erinnerung. Als Reaktion auf die Explosionen erhöhte die Polizei in New York ihre Sicherheitsvorkehrungen. Auch in der Hauptstadt Washington, in Los Angeles und anderen Städten des Landes galt eine höhere Alarmstufe. Obama erklärte, dass die Sicherheitsvorkehrungen in den USA "so weit wie nötig" verschärft würden.

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) zeigte sich "zutiefst schockiert" über die Anschläge "und ihre schrecklichen Folgen". "Unser Mitgefühl gilt den Familien und Freunden der Opfer, wir wünschen den vielen Verletzten baldige Genesung", erklärte Westerwelle. "Was nichts anderes als ein traditionsreiches, fröhliches Sportereignis für zehntausende Läufer und Hunderttausende Zuschauer aus Boston und aller Welt sein sollte", sei "zu einer Tragödie geworden", fügte Westerwelle hinzu.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) reagierte mit Bestürzung auf die mutmaßlichen Terroranschläge. "Mein Mitgefühl gilt den Angehörigen derjenigen, die durch diese schreckliche Tat ihr Leben verloren haben", erklärte Merkel. "Meine Gedanken sind bei den vielen Verletzten, denen ich alle guten Wünsche schicke." Nichts rechtfertige einen so heimtückischen Angriff auf Menschen, die sich zu einer friedlichen Sportveranstaltung zusammengefunden hätten, betonte die Regierungschefin.

AFP / AFP
18jähriger Kater und Welpe geht das?
Hallo, wir haben einen 18-jährigen Kater der aber noch recht fit ist. Er ist zwar eigentlich nur zu meiner Mutter anhänglich also kommt immer am Abend auf die Couch und lässt sich streicheln von ihr sonst ist er eigentlich den ganzen Tag in seinem Bett im Keller oder oben auf einer Decke die im Schrank liegt. Erzieht sich also zurück. Nun ist der Wunsch nach einem Welpen doch sehr groß und der einzige Grund der dagegen spricht oder der infrage kommt warum wir keinen holen würden wäre unser Kater. Habt ihr Erfahrung mit alten Katzen und welchen gemacht? Unser Kater ist nämlich Hallo, wir haben einen 18-jährigen Kater der aber noch recht fit ist. Er ist zwar eigentlich nur zu meiner Mutter anhänglich also kommt immer am Abend auf die Couch und lässt sich streicheln von ihr sonst ist er eigentlich den ganzen Tag in seinem Bett im Keller oder oben auf einer Decke die im Schrank liegt. Erzieht sich also zurück. Nun ist der Wunsch nach einem Welpen doch sehr groß und der einzige Grund der dagegen spricht oder der infrage kommt warum wir keinen holen würden wäre unser Kater. Habt ihr Erfahrung mit alten Katzen und welchen gemacht? Unser Kater ist nämlich eigentlich nicht So gut auf Hunde zu sprechen also wenn ein Hund an seinem Garten vorbeigeht springt er schon hinterm Zaun ein bisschen hoch und fängt an zu fauchen. Denkt ihr nicht das Man wird vorsichtiger Eingewöhnung es schaffen könnte dass die beiden sich verstehen? LG und danke im Voraus