Die "rechtliche Einordnung" des US-Einsatzes sei "komplex", erklärte der Kanzler weiter. "Dazu nehmen wir uns Zeit." Grundsätzlich müssten "im Umgang zwischen Staaten die Prinzipien des Völkerrechts gelten", betonte Merz. In Venezuela dürfe nun "keine politische Instabilität entstehen". Merz forderte "einen geordneten Übergang hin zu einer durch Wahlen legitimierten Regierung".
Bei einem groß angelegten Militäreinsatz hatten die USA in der Nacht zum Samstag Ziele in Venezuela angegriffen und Maduro und dessen Frau gefangen genommen. Maduro soll in New York wegen "Verschwörung zum Drogenterrorismus" vor Gericht gestellt werden. Die Führung des südamerikanischen Landes wollen die USA nach Worten von Präsident Donald Trump vorerst selbst übernehmen.