Müller sieht in der Steuersenkung vielmehr ein Instrument, um den Wirtschaftsstandort zu stärken. Das Ziel sei, Deutschland "für den Luftverkehr wieder attraktiv zu machen", betonte der CDU-Politiker. Er wies darauf hin, dass in den vergangenen Jahren die Zahl der Abflüge und Landungen in mehreren deutschen Städten wie Berlin, Köln und Leipzig/Halle geringer geworden sei. Es gehe auch um die Erreichbarkeit.
"Unser Luftverkehrsstandort ist in den letzten Jahren sehr teuer geworden", sagte Müller. Ob die Steuersenkung nun ausreichen werde, um Unternehmen anzulocken, müsse man abwarten.
Zu Einwänden, die Steuersenkung schade dem Klimaschutz, sagte der CDU-Politiker, wenn Starts und Landungen in Deutschland weniger attraktiv seien, würden die Flugzeuge eben anderswo landen, zum Beispiel in Prag. "Das heißt, der Umwelt ist nicht geholfen" - doch dem Wirtschaftsstandort Deutschland werde geschadet.