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Griechenland will angeblich mehr Zeit für Sparmaßnahmen


Der griechische Ministerpräsident Antonis Samaras will laut einem Medienbericht bei Deutschland und Frankreich für eine längere Frist zur Erfüllung der Sparpläne seines Landes werben.

Der griechische Ministerpräsident Antonis Samaras will laut einem Medienbericht bei Deutschland und Frankreich für eine längere Frist zur Erfüllung der Sparpläne seines Landes werben. Den Aufschub wolle er bei einem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und dem französischen Präsidenten François Hollande kommende Woche in Berlin und Paris erwirken, berichtet die britische Tageszeitung "Financial Times" unter Berufung auf Unterlagen der griechischen Regierung. Demnach strebt Samaras einen Zeitraum von vier statt zwei Jahren zur Umsetzung der Sparmaßnahmen an.

Das hochverschuldete Griechenland erhält Hilfszahlungen der Europäischen Union und des Internationalen Währungsfonds. Das seit März laufende zweite Hilfsprogramm hat ein Volumen von 130 Milliarden Euro. Eine neue Hilfstranche von knapp 31,5 Milliarden Euro, ohne die dem Land die Staatspleite droht, soll nach einer für September geplanten neuen Prüfung ausgezahlt werden.

Im Gegenzug muss Athen nach den derzeitigen Vereinbarungen bis zum Jahr 2014 rund 11,5 Milliarden Euro einsparen. Athen erklärte zuletzt jedoch, dass in einem geplanten neuen Sparpaket noch Maßnahmen im Umfang von bis zu vier Milliarden Euro fehlten. Bereits mehrfach war in den vergangenen Wochen von einer Verlängerung der Frist zur Erfüllung der Sparvorgaben die Rede gewesen.

AFP AFP

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