Linklater erhielt unter anderem den Preis für die beste Regie. "Das ist für mich eine fast überwältigende Ehre", ließ der US-Regisseur, der nicht selbst nach Paris gereist war, durch den französischen Schauspieler Guillaume Marbeck ausrichten, der in seinem Film den Godard spielt.
Mit drei Preisen wurde das Drama "Was uns verbindet" der französischen Regisseurin Carine Tardieu ausgezeichnet, darunter der Hauptpreis für den besten Film. In dem Film, der in Deutschland im vergangenen Sommer herauskam, spielt die Schauspielerin Valeria Bruni-Tedeschi eine Frau, die sich nach dem Tod ihrer Nachbarin um deren Familie kümmert. In ihrem Film gehe es um alles, "was uns in dieser Gesellschaft, die überall Mauern errichtet, miteinander verbindet", sagte Regisseurin Tardieu in ihrer Dankesrede.
Hollywood-Star Jim Carrey wurde bei der Gala mit einem Ehren-César für sein Lebenswerk ausgezeichnet - und bedankte sich auf Französisch. "Wie war mein Französisch? Eher mittelmäßig, oder?", scherzte der 64-jährige US-Kanadier, der nach eigenen Angaben auch einen französischen Vorfahren hat - allerdings "vor 300 Jahren".