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Montgomery kündigt Spitzengespräch zu Organspende an

In der Diskussion um die Vergabe von Spenderorganen in Deutschland soll es am Donnerstag ein Spitzengespräch von Bundesärztekammer, Deutscher Stiftung Organtransplantation und weiteren Experten geben.

In der Diskussion um die Vergabe von Spenderorganen in Deutschland soll es am Donnerstag ein Spitzengespräch von Bundesärztekammer, Deutscher Stiftung Organtransplantation und weiteren Experten geben. Eine Woche später sei ein Treffen mit Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) geplant, kündigte Ärztekammer-Präsident Frank Ulrich Montgomery an. Die Linke forderte derweil eine staatliche Aufsicht über die Organvergabe.

Bei den anstehenden Gesprächen solle beraten werden, "ob wir bei der schnellen Organ-Zuteilung neue Regeln brauchen", sagte Montgomery der "Bild"-Zeitung. Der Präsident der Bundesärztekammer warnte aber zugleich vor "Schnellschüssen", diese würden nicht weiterhelfen. Ziel müsse vielmehr ein neues Prinzip bei der Vergabe von Spenderorganen sein. "Wir wollen das Vier-Augen-Prinzip einführen, bei dem ein unabhängiger Arzt feststellen muss, wie krank der Empfänger wirklich ist, damit die Liste nicht mehr gefälscht werden kann."

In den vergangenen Wochen war ein möglicher Organspende-Skandal in Deutschland bekannt geworden. Die Justiz ermittelt an den Uniklinken Göttingen und Regensburg, ob im Zusammenhang mit Transplantationen Akten manipuliert wurden. Zudem wurde bekannt, dass bei der Vergabe von Spenderorganen in Deutschland immer häufiger ein Schnellverfahren angewendet wird. So wird mittlerweile etwa jedes vierte Herz und mehr als jede dritte Leber in einem beschleunigten Verfahren vergeben, das eigentlich nur für Sonderfälle gedacht ist.

Montgomery betonte mit Blick auf die vielen beschleunigten Verfahren: "Es gibt keinen Hinweis auf Mogeleien oder kriminelles Verhalten." Das beschleunigte Verfahren müsse aber unter die Lupe genommen werden, sagte er der "Passauer Neuen Presse". "Der Sonderfall darf nicht zum Regelfall werden." Grundsätzlich solle das beschleunigte Verfahren sicherstellen, dass möglichst viele Spenderorgane genutzt werden.

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hält die hohen Zuwachsraten der Transplantationen im beschleunigten Verfahren nicht für plausibel. "Medizinisch gesehen sind etwa die Organe Älterer heute eher besser verwertbar als früher", sagte Lauterbach der "Passauer Neuen Presse". Die rasante Zunahme der beschleunigten Verfahren sei "höchst verdächtig".

Auch der Grünen-Gesundheitsexperte Harald Terpe, der die aktuellen Transplantationsdaten im Rahmen einer Anfrage vom Bundesgesundheitsministerium erhielt, sieht angesichts des "enormen Anstiegs" der Schnellverfahren Handlungsbedarf. "Das ganze Verfahren muss offengelegt und überprüft, jeder Verdacht muss ausgeräumt werden, sonst können wir die Spendenbereitschaft vergessen", sagte er der "Passauer Neuen Presse".

Für die Linke forderte Parteichef Bernd Riexinger einen "Katalog vertrauensbildender Maßnahmen" mit drei Punkten: "Erstens müssen wir die Vergabe von Spenderorganen unter staatliche Aufsicht stellen", sagte er den Zeitungen der WAZ-Gruppe und dem Internetportal "DerWesten.de". Gesundheitsämter sollten dafür mehr Personal und Kompetenzen bekommen. "Zweitens muss regelmäßig ein Organspende-Report veröffentlicht werden, damit sicher gestellt wird, dass der Erhalt eines Spenderorgans nicht vom Geldbeutel abhängt." Drittens seien härtere Kontrollen für die Organspende und schärfere Strafen bei Missbrauch notwendig.

AFP / AFP
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.