Westjordanland

Artikel zu: Westjordanland

Steffen Seibert

Wadephul nimmt deutschen Botschafter gegen israelische Kritik in Schutz

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat den deutschen Botschafter in Israel, Steffen Seibert, gegen harsche Kritik aus der israelischen Regierung in Schutz genommen. Seibert hatte sich die Kritik wegen Äußerungen zur Gewalt israelischer Siedler eingehandelt - Wadephul habe daraufhin seinem israelischen Kollegen Gideon Saar gesagt, dass ein Botschafter auch strittige Themen anzusprechen habe, teilte ein Außenamtssprecher am Montag in Berlin mit.
Trauerversammlung in Tammun

Palästinenser: Eltern und zwei Kinder von israelischen Soldaten im Westjordanland getötet

Im von Israel besetzten Westjordanland sind nach palästinensischen Angaben ein Elternpaar und zwei seiner Kinder durch Schüsse israelischer Soldaten getötet worden. Die Hilfsorganisation Palästinensischer Roter Halbmond teilte mit, seine Helfer hätten die Leichen der zwei Erwachsenen und zwei Kindern aus einem Auto geborgen, auf das israelische Soldaten am Sonntag in der Stadt Tammun im Norden des Westjordanlands geschossen hätten. 
Bundeskanzler Merz (rechts) und Tschechiens Regierungschef Babis am Dienstag in Berlin

Merz: Israel sollte "Annexionsschritte" im Westjordanland unterlassen

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat Israel aufgefordert, Pläne zur "Annexion" von Gebieten im Westjordanland aufzugeben. "Die Annexionsschritte, wie sie in Jerusalem diskutiert werden, würden die Zweistaatenlösung dort noch einmal erschweren", sagte Merz am Dienstag in Berlin. "Die Bundesregierung fordert dringend, solche Schritte zum sogenannten E1-Gebiet zu unterlassen. Das wäre ein großer Fehler."
Doppelter Mond

Doppelter Mond

Hinter dem mit einem Halbmond geschmückten Minarett einer Moschee in Ramallah im besetzten Westjordanland ist der Vollmond zu sehen.