Die spanische Bahngesellschaft Adif teilte im Onlinedienst X mit, angesichts der Situation werde "der Hochgeschwindigkeitszugverkehr zwischen Madrid und Córdoba, Sevilla, Málaga und Huelva mindestens den gesamten Montag" unterbrochen sein. Adif zufolge war ein Zug, der von Málaga in die spanische Hauptstadt Madrid unterwegs gewesen war, nahe Adamuz entgleist und auf das andere Gleis geraten, wo er mit einem entgegenkommenden Zug kollidierte, der ebenfalls entgleiste.
Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez erklärte, er verfolge die Lage "mit großer Aufmerksamkeit". Die spanische Königsfamilie erklärte, die "ernste" Lage mit "großer Besorgnis" zu verfolgen. "Wir sprechen den Angehörigen und Liebsten der Verstorbenen unser tiefstes Beileid aus und wünschen den Verletzten von Herzen eine schnelle Genesung", hieß es in der Erklärung der Königsfamilie.