Zwischenstopp
Mann pöbelt und übergibt sich in Flieger – Pilot lässt ihn rausschmeißen

Vorfall auf Ryan-Air-Flug
Flugzeug der Billig-Anbieters Ryan Air (Symbolbild)
© Thierry Monasse

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Ein Mann randaliert betrunken im Ryan-Air-Flieger nach Spanien, bis sich der Pilot zur Zwischenlandung entscheidet. Für den Störer wird der Vorfall ein Nachspiel haben.

Ein betrunkener Passagier soll auf einem Flug von Berlin dermaßen randaliert haben, dass der Flieger am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden zwischenlanden musste. Der 43-Jährige habe sich nach dem Start aggressiv verhalten und soll Mitreisende in „in nicht akzeptabler Weise“ belästigt haben, wie die Polizei mitteilte. Zudem habe er sich im Flieger übergeben müssen. Der Pilot entschied sich demnach zu einer Zwischenlandung, um den Mann loszuwerden.

Er wurde den Angaben zufolge auf dem Flugfeld von der Polizei aus dem Flieger geholt. Anschließend musste Gepäck entladen werden, um an das Gepäck des Randalierers zukommen, wie ein Polizeisprecher sagte. Dazu habe die Maschine für längere Zeit auf dem Rollfeld gestanden, während die Passagiere im Flugzeug gewartet hätten. Anschließend habe der Ryan-Air-Flieger seine Reise ans Ursprungsziel Alicante in Spanien fortsetzen können.

Vorfall auf Ryan-Air-Flug dürfte Nachspiel haben

Der Mann muss sich nach dem Vorfall am Mittwoch wegen eines Verstoßes gegen das Luftsicherheitsgesetz verantworten, wie es weiter hieß. Ob er anschließend die Heimreise antrat oder sich einen neuen Flieger ans Urlaubsziel buchte, ist nicht bekannt. Welche Kosten der Fluggesellschaft durch den Umweg entstanden und ob der Mann dafür haften muss, blieb unklar.

DPA
mod

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