Die Bemühungen um eine Beendigung des Iran-Krieges kommen seit Inkrafttreten einer Waffenruhe Anfang April nicht voran. Gut zwei Monate nach Beginn des Iran-Kriegs wächst damit die Sorge vor einer erneuten Eskalation.
US-Präsident Donald Trump hatte am Samstag (Ortszeit) mit Blick auf einen weiteren Verhandlungsvorschlag aus Teheran erklärt, er könne sich "nicht vorstellen, dass er annehmbar wäre". Eine Wiederaufnahme des Kriegs bezeichnete er als "Option". Die iranischen Revolutionsgarden erklärten, die USA hätten die Wahl zwischen einem "unmöglichen" Militäreinsatz oder einem "schlechten Deal" mit der Islamischen Republik.
Das US-Nachrichtenportal "Axios" berichtete unter Berufung auf zwei Quellen, Teheran habe eine einmonatige Frist gesetzt für eine Einigung zu der Öffnung der Straße von Hormus, dem Ende der US-Blockade iranischer Häfen und einer endgültigen Beendigung der Kriege im Iran sowie im Libanon. Auch die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtete über eine 30-tägige Frist.