Bei der Met Gala sorgt sie üblicherweise für Furore. Doch wie das Magazin "Elle" berichtet, wird Hollywoodstar Zendaya (29) in diesem Jahr bei dem Fashion-Event wohl fehlen. "Zendaya gönnt sich am Abend der Met Gala eine Auszeit vom Rampenlicht. Wie 'Elle' erfahren hat, wird die Schauspielerin am Montag nicht bei der Veranstaltung in New York dabei sein", heißt es in dem Bericht. Die Met Gala wird in diesem Jahr von Amazon-Gründer Jeff Bezos (62) und seiner Frau Lauren Sánchez Bezos (56) finanziert. Bezos und Sánchez Bezos fungieren zudem als Ehrenvorsitzende des Events.
Zendaya erschien 2024 in gleich zwei Roben bei der Met Gala
Zendaya gehörte in den vergangenen Jahren oftmals zu den Star-Gästen des Events. So begeisterte sie 2025 in einem weißen Anzug von Louis Vuitton. 2024 war sie Moderatorin und erschien auf dem damals grünen Teppich in gleich zwei verschiedenen Looks. Zunächst erschien sie in einem engen, blau-schwarzen Kleid im Meerjungfrauen-Stil, das an einen Pfau erinnerte. Später präsentierte sie sich noch in einer großen schwarzen Robe mit langer Schleppe und Rüschenärmel.
Als Grund für Zendayas Abwesenheit 2026 wird ihr übervoller Terminkalender genannt. Bereits in den vergangenen Wochen promotete die vielbeschäftigte Schauspielerin sowohl ihren Kinofilm "Das Drama - Noch einmal auf Anfang", in dem sie neben Robert Pattinson (39) spielt, als auch die dritte Staffel der Erfolgsserie "Euphoria". Zudem haben auch schon die Pressetouren für Christopher Nolans (55) "Die Odyssee" und den Marvel-Titel "Spider-Man: Brand New Day" begonnen, in denen Zendaya ebenfalls zu sehen ist. Beide Filme werden im Juli in den Kinos starten. Sie gehören zu den Sommerstarts, die von weltweiten Kinopublikum mit Spannung erwartet werden.
Widerstand gegen Jeff Bezos
Gegen Tech-Milliardär Jeff Bezos und seine Ehefrau als Ehrenvorsitzende der Met Gala regte sich indes zuletzt auch Widerstand. Anfang April tauchte in New York eine Plakatkampagne auf, die zum Boykott der "Bezos Met Gala" aufrief. Hinter den Plakaten steht laut "Variety" eine Gruppe Bezos-kritischer Aktivisten.
Die Vorwürfe wiegen schwer: Auf den Plakaten ist von "Arbeiterausbeutung" in den Lagerhäusern von Amazon die Rede. Außerdem wird auf die Berichterstattung verwiesen, wonach der Tech-Konzern das US-Heimatschutzministerium bei Abschiebewellen unterstütze.
Prominente Co-Vorsitzende
Neben den Bezos fungieren in diesem Jahr Beyoncé, Nicole Kidman, Venus Williams und "Vogue"-Chefin Anna Wintour als Co-Vorsitzende der Veranstaltung im Metropolitan Museum of Art. Das Thema des Events lautet schlicht "Costume Art", also "Kostüm-Kunst". Der dazugehörige Dresscode ist "Fashion Is Art", auf Deutsch: "Mode ist Kunst" - ein Statement mit bewusst weitem Deutungsspielraum. Wer die Looks der vergangenen Jahre kennt, weiß: Genau diese Offenheit hat das Potenzial für spektakuläre Interpretationen der geladenen Gäste.