Im Vorjahr hatte die Bundesregierung Genehmigungen im Gesamtwert von 12,83 Milliarden Euro erteilt - 2024 exportierte Deutschland damit so viele Kriegsgüter wie nie zuvor. Mit 8,15 Milliarden Euro lag der Wert der Rüstungsgüter für die Ukraine in dem Jahr deutlich höher als 2025 mit rund zwei Milliarden Euro.
Der Gesamtwert von zwölf Milliarden Euro für die im Jahr 2025 genehmigten Rüstungsexporte setzt sich den Angaben zufolge aus rund 5,6 Milliarden Euro für Kriegswaffen und rund 6,4 Milliarden Euro für sonstige Rüstungsgüter zusammen. Mit rund 10,7 Milliarden Euro entfielen außerdem rund 90 Prozent der Genehmigungen für Ausfuhren in EU-, Nato- und Nato-gleichgestellte Länder sowie in die Ukraine, nach Südkorea und Singapur.
Bei den Genehmigungen für Drittländer liegt die Ukraine den vorläufigen Zahlen zufolge mit Rüstungsgütern im Wert von rund zwei Milliarden Euro oder einem Anteil von rund 47 Prozent deutlich vorn.