Venezuela

Artikel zu: Venezuela

Gefängnis in Caracas

Venezuela lässt drei inhaftierte Deutsche frei - Wadephul würdigt dies als Geste

Die Behörden in Venezuela haben drei dort inhaftierte Deutsche aus dem Gefängnis entlassen. Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) wertete die Freilassung am Freitag als "Schritt in die richtige Richtung und eine Geste hin zu konstruktiveren Beziehungen". Angaben zu den Freigelassenen und den Gründen für deren Inhaftierung wollte das Auswärtige Amt nicht machen - auch unter Verweis auf den Persönlichkeitsschutz.
María Corina Machado in Washington

"Er hat es verdient": Machado überreicht Trump ihre Friedensnobelpreis-Medaille

Donald Trump fordert den Friedensnobelpreis seit Monaten für sich ein - nun hat die venezolanische Oppositionspolitikerin und Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado dem US-Präsidenten ihre eigene Nobelpreis-Medaille als symbolisches Zeichen ihrer Anerkennung überreicht. "Er hat es verdient, und es war ein sehr emotionaler Moment", sagte Machado nach einem Treffen mit Trump im Weißen Haus am Donnerstag dem Fernsehsender Fox News. Trump war begeistert, er sprach von einer "wunderbaren Geste". Das Nobel-Komitee in Oslo hatte zuvor allerdings klargestellt, dass der Preis nicht übertragbar sei.
Haus auf Grönland

Laschet: Grönland-Drohung von Trump lenkt von "wirklich wichtigen Konflikten" ab

Der CDU-Außenpolitiker Armin Laschet hat den durch Drohungen von US-Präsident Donald Trump ausgelösten Konflikt um Grönland als Ablenkung "von den wirklich wichtigen Konflikten und Krisen" kritisiert. "Keiner redet im Moment mehr über die Ukraine, weil alles über Grönland redet", sagte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag am Freitag im ARD-"Morgenmagazin". Auch die Lage in Venezuela sei nicht gelöst, dazu kämen die Ereignisse etwa im Iran.
Julio Iglesias

Julio Iglesias weist Vorwürfe der sexuellen Gewalt als "komplett falsch" zurück

Der spanische Sänger Julio Iglesias hat die von zwei Frauen erhobenen Vorwürfe der sexuellen Gewalt als "komplett falsch" zurückgewiesen. "Ich bestreite, jemals eine Frau missbraucht, genötigt oder respektlos behandelt zu haben", schrieb Iglesias am Freitag im Onlinedienst Instagram. Die Anschuldigungen der beiden früheren Angestellten seien "komplett falsch" und machten ihn "zutiefst traurig", fügte der 82-Jährige hinzu.