Staatschef Alexander Lukaschenko

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Ales Bjaljazki

Belarussischer Dissident Bjaljazki fordert weiteren politischen Druck gegen Minsk

Nach seiner Freilassung aus der Haft in Belarus hat der Dissident und Friedensnobelpreisträger Ales Bjaljazki angemahnt, den Druck auf den autoritär regierenden Staatschef Alexander Lukaschenko weiter aufrecht zu erhalten. "Menschenrechtsverteidiger, Journalisten und Aktivisten sitzen noch immer im Gefängnis", sagte Bjaljazki am Donnerstag im Interview mit der Nachrichtenagentur AFP in Oslo. Nun sei es "sehr wichtig, den Druck auf die belarussische Regierung, auf Lukaschenko aufrechtzuerhalten, damit alle politischen Gefangenen freigelassen werden".
Ales Bjaljazki

Freigelassener belarussischer Friedensnobelpreisträger Bjaljazki: "Kampf geht weiter"

Der freigelassene belarussische Friedensnobelpreisträger Ales Bjaljazki will sich weiter für die Freiheit politischer Gefangener und die Bürgerrechte einsetzen. "Unser Kampf geht weiter", sagte der 63-jährige Gründer der Menschenrechtsorganisation Wjasna am Samstag nach seiner Freilassung dem Oppositionssender Belsat in Vilnius. Den an ihn 2022 verliehenen Nobelpreis nannte er eine "Anerkennung unserer Arbeit, unserer noch nicht verwirklichten Bestrebungen". "Deshalb geht der Kampf weiter."