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Kampf gegen Krebs: Herzzerreißend: Die vierjährige Addy stirbt, ihr Bruder lässt sie dabei nicht allein

Einen Menschen beim Sterben zu begleiten, ist wohl das Schmerzhafteste, was man erleben kann. In den USA verbrachte ein sechsjähriger Junge die letzten Stunden bei seiner Schwester Addy. Sie hatte Krebs.

So liebevoll streicht der sechsjährige Jackson seiner kleinen Schwester über die Stirn, so schutzsuchend umfasst die vierjährige Adalynn den Arm ihres Bruders, dass man kaum weiterlesen mag. Denn die Facebook-Seite auf der Matt Sooter dieses Bild seiner Kinder postet, trägt den Titel "Hoffnung für Addy Joy – im Kampf gegen DIPG". Addy, das ist der Spitzname von Adalynn und DIPG, das ist Krebs. Genauer gesagt Diffuses Intrinsisches Ponsgliom, ein seltener Hirntumor, an dem in den USA und Europa zsammen jährlich etwa 300 Kinder erkranken. Die Heilungschancen sind gering, die Überlebenszeit nach der Diagnose wird mit neun Monaten angegeben. Addy erhielt ihre Diagnose Mitte November 2016, sie starb in der Nacht zum 4. Juni 2018, sie hatte 19 Monate gekämpft.

A little boy should not have to say goodbye to his partner in crime, his play mate, his best friend, his little sister....

Gepostet von Matt Sooter am Samstag, 2. Juni 2018

"Ein kleiner Junge sollte sich nicht von seinem Komplizen, seinem Spielkameraden, seinem besten Freund, seiner kleinen Schwester verabschieden müssen", schrieb Matt Sooter unter die Aufnahme von seinen Kindern, die er bei Facebook veröffentlichte. "So sollte es nicht sein. Aber das ist die zerbrochene Welt, in der wir leben. Addys Symptome sind in den vergangenen anderthalb Tagen rasant fortgeschritten. Gestern noch ist sie in ihrer feurig verspielten Art aufgewacht." Doch dann ging es bergab. Addy konnte nicht mehr ohne Probleme essen und schlucken, schlief fast nur noch und kam in die stationäre Pflege. Es war abzusehen, dass ihr nicht mehr viel Zeit bleiben würde. Ihr Vater riet seinen Freunden und der Familie, sich zu beeilen, falls sie Abschied nehmen wollten.

Gleichzeitig bat Sooter, Pastor in Arkansas, darum, für seinen Sohn Jackson zu beten. Er habe nicht von Addys Seite weichen wollen, also erlaubten ihm die Eltern, bei seiner Schwester zu bleiben.

Dann ging alles ganz schnell

Am nächsten Morgen schrieb der Vater, dass sein "süßes kleines Mädchen" es nicht durch die Nacht geschafft hatte. "Sie hatte zum Schluss keine Schmerzen. Für alle, die sich verabschieden wollten, tut es mir leid", bedauerte er. "Alles ging viel schneller als wir erwartet haben, doch letztendlich ist das ein Segen, weil sie zum Schluss kaum leiden musste."

Addy war immer großzügig, erklärt der Vater. Daher haben sich die Eltern entschlossen, ihr Gehirn sowie ihr Rückgrat dem Kinderkrankenhaus in Arkansas für Forschungszwecke zur Verfügung zu stellen. Am 9. Juni fand die Beerdigung statt, die Eltern verabschiedeten sich mit einem fast einstündigen Video mit Fotos aus dem Leben ihrer Tochter. Es trug den Titel "Wir feiern das Leben von Addy Joy Sooter".

Ala'as aus dem Libanon: Diese Zwölfjährige besiegte drei Mal den Krebs - das ist ihre bewegende Geschichte
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.