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Noch Fragen?

Frage Nummer 19583 schulzeMann31

Ich brauche ne Kaufempfehlung für einen Negativscanner. Ich nutze ihn nicht professionell und nicht häufig. Wie viel sollte ich ausgeben?

Antworten (14)
SchlawinerWitzel
Wenn du ihn nicht häufig nutzt sende die Negative lieber zum einscannen ein. Das ist preisgünstiger, spart Zeit und hat wesentlich mehr Qualität als die Billigdinger. Alles unter 400€ bei Filmscanner ist Spielzeug und taugt nicht.
Highspeed
In so einem Fall würde ich zu einem Dienstleister gehen. Der hat professionelles Equipment und wird Dir sicherlich bessere Ergebnisse liefern also so'n Billigteil. Preiswerter wird es bei kleinen Mengen sicherlich auch.
Ingenius
Es geht auch anders. Ich habe vor einem Jahr den CanoScan 5600F für 80,- Euro gekauft und seitdem einige tausend Dias gescannnt. Bei einer Auflösung von 4800 dpi ist das Resultat hervorragend. Es ist natürlich zeitaufwendig. Wenn du einen Anbieter findest, der dir einige tausend Dias für 80,- Euro scannt, lass es machen.
Ingenius
Ups, vergessen: Mittlerweile habe ich auch schon einige hundert Negative gescannt, sowohl Farbe als auch SW. Mit den Ergebnissen bin ich bisher sehr zufrieden.
SchlawinerWitzel
Dein Qualitätsniveau muss extrem niefrig sein, für 80 Ezro kriegt man keine Filmkornglättung, keine Rauschunterdrückung und keine IT8-Farbkalibrierung. Alleine deswegen würde ich deine Scans als grottig einstufen. Mehr kann bei 4800 dpi ohne Mehrfachscan nicht herauskommen. Ausserdem will der OP nur wenige Negative einscannen.
Ingenius
Es ist ein 600 dpi-Scanner, der mit Mehrfachscan auf 4800 dpi kommt. Die Farben sind auch ohne IT8-Farbkalibrierung einwandfrei, und die Bilder sind so „grottig“, dass z.B. bei einem gescannten Dia, auf dem nur ganz klein ein Doppeldecker am Himmel zu erkennen ist, beim Hineinzoomen noch die Streben zwischen Tragflächen zu erkennen sind. Mehr Filmkornglättung brauche ich nicht, und der Fragesteller offenbar auch nicht, da er keine professionellen Ansprüche hat. Es sollte nur ein Hinweis sein, dass man auch mit dieser Methode zu guten Ergebnissen kommt.
SchlawinerWitzel
600 dpi sind und bleiben 600dpi auch mit Mehrfachscan. Und 600 dpi sind auf einer Fläche von 24*36 mm2 lächerlich wenig.
Ingenius
@ Schlawiner Witzel: Völlig korrekt, 600 dpi bleiben 600 dpi, also wird das Negativ auch nur mit 600 dpi Auflösung gescannt. Ich geb’s auf.
@ alle anderen: Im Film-Modus wird der Scanner auf 4800 dpi Auflösung eingestellt. Dafür dauert ein Scan dann 4 Minuten. In dieser Zeit wird das Bild in vielen Schritten abgerastert und zu einem hochaufgelösten Bild verarbeitet. Die jpg-Bildgröße liegt zwischen 3 MB und 4 MB.
SchlawinerWitzel
J aklar wenn man sich von den Werbeaussagen bezüglich interpolierter Pixel ins Bockshorn jagen läßt. Ich frage mich woher auf einmal aus 600 dots per inch mehr kommen sollen. Da nutzt auch ein Mehrfachscan nichts, da nutzt auch ein Stückweises scannen nicht. Vielleicht denken sie erstmal über den Begriff Auflösung nach. Natürlich kann ich auch 10 mal beneneinander scannen, dann habe ich bei 10 scans 6000 dots, aber noch immer eine Auflösung von 600 dpi. Mannmann mann ist das so schwierig? Das Ding gehört allenfalls auf den Wertstoffhof.
Ingenius
Wer nur theoretisiert, hat garantiert noch nie eine Filmscanner erlebt. Ich habe selber einige tausend Dias gescannt, mit einer hervorragenden Auflösung, und bin sehr wohl in der Lage, ein 600 dpi-Bild von einem 2400 dpi-Bild zu unterscheiden. Die Crux ist, dass man im Internet keine gescheite Beschreibung findet, wie das funktioniert, ich vermute aus Erfahrung, dass da mathematische Verfahren und Software eine große Rolle spielen. Ihre Überlegungen sind dagegen mathematischer Kindergarten. Da das Gerät wirklich gut ist, und das wollte der Fragesteller letztendlich wissen, kommt es erst auf den Wertstoffhof, wenn der TÜV abgelaufen ist.
SchlawinerWitzel
Ja klar doch, alles nur Theorie.... Ich habe mehr als 2000 Dias gescannt. Noch fragen? Und jetzt geh mit deinem Spielzeug spielen, denn was anderes ist ein 80€ Filmscanner nicht. Brauchbare Scanner haben Filmkornglättung und Farbkalibrierung und wer meint sowas brauchts nicht oder sein ASpielzeug sei so gut dass es das nicht braucht sollte schleunigst zum Optiker.
nyc-ludii
Günstige Geräte gibt es schon für ca. 50 Euro, guck einfach mal in einem der größeren Online-Shops, dort gibt es zum Beispiel den Somikon PX-2130, der erfüllt seinen Zweck, wenn du das Ganze nicht professionell machen willst, viel mehr solltest du auch wirklich nicht ausgeben.
BerneBaber
Kommt darauf an, wie Du die Scans dann abspeichern willst. Ich habe mir den Ion Audio Film 2 SD Negativcsanner geholt, weil ich einen haben wollte, der auch auf SD-Karte speichert. Als Tischscanner ist der wirklich praktisch und für Hobbyfotografen wie mich auch völlig ausreichend, auch wenn es qualitativ sicher noch bessere gibt. Dafür ist dieser nicht so teuer (um die 100€).
Martfuhn
Da gibt es schon eine ganze Reihe unter 80 EUR. Zum Beispiel der KOENIG USB NEGATIV bei www.gimahhot.de, der Microtek ScanMaker bei www.alternate.de, der diadigifix BPM dual bei www.elv.de, der Reflecta x1-Scan bei www.urano-shop.de oder der Reflecta SilverScan bei amazon.de. Ich würde mich hier vor allem bei amazon.de umschauen. Die Modelle scheinen preiswerter zu sein.