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"Arctic Sea"-Entführung: Piraten-Bande stammt aus Estland

Bei den gefassten Entführern der "Arctic Sea" handelt es sich offenbar um vorbestrafte Kriminelle aus Estland. Auch ein seit Jahren als tot gemeldeter Seemann gehört zu den Verdächtigen, die weiter ihre Unschuld beteuern.

Die von der russischen Schwarzmeerflotte auf dem finnischen Frachter "Arctic Sea" gefassten mutmaßlichen Piraten sind vermutlich vorbestrafte Kriminelle aus Estland. Wie die Moskauer Zeitung "Komsomolskaja Prawda" am Montag berichtete, haben mehrere Esten die "Seeräuber" auf den veröffentlichten Fotos wiedererkannt. Sechs der acht von Russland wegen Piraterie verhafteten Männer sollen in einem Viertel der estnischen Hauptstadt Tallinn als Nachbarn gelebt haben. Zudem sollen die meisten von ihnen wegen Drogendelikten, Körperverletzung und Diebstahl im Gefängnis gesessen haben.

Russische Medien berichteten, dass unter den Verdächtigen auch ein Seemann sei, der seit drei Jahren als tot gemeldet sei, dessen Leiche nach dem Untergang eines Fischkutters 2006 aber nie gefunden worden war. Eine Familie aus der russischen Stadt Kursk habe in dem gefassten Andrej Lunew ihren Verwandten wiedererkannt. Auch die 15 befreiten russischen Seeleute werden weiter vom russischen Geheimdienst festgehalten. Die Ermittler prüfen, ob sie mit den angeblichen Piraten zusammengearbeitet haben.

Piraten geben sich als Umweltschützer aus

Nach Recherchen der "Komsomolskaja Prawda" soll der 35 Jahre alte Alexander Bulejew die anderen Kleinkriminellen angeheuert haben, um den Frachter zu überfallen und Lösegeld zu erpressen. In ihrer Untersuchungshaft in Moskau halten die Männer allerdings an der Behauptung fest, in Wahrheit friedliche Umweltschützer zu sein, die in Seenot von der Besatzung der "Arctic Sea" gerettet worden seien. Sie beteuern, mit der Mannschaft ein "freundschaftliches Verhältnis" gehabt zu haben. Das Boulevardblatt "Moskowski Komosomolez" wies darauf hin, dass die Behörden bisher keine Waffen der Piraten als Beweismittel präsentiert hätten.

Der Fall der drei Wochen lang verschollen geglaubten "Arctic Sea" hatte einen wohl einmaligen Einsatz von Geheimdiensten aus 20 Ländern ausgelöst. Bei der Suchaktion des angeblich mit Holz beladenen Frachters hatte auch die Nato auf Bitten Russlands geholfen. Moskau hatte seine Schwarzmeerflotte mit mehreren Kriegsschiffen in Bewegung gesetzt, um die 15 russischen Seeleute aus der Gewalt der mutmaßlichen Entführer zu befreien. Wegen des immensen militärischen und geheimdienstlichen Aufwands halten sich Gerüchte, an Bord der "Arctic Sea" könnten Waffen geschmuggelt worden sein, was von Russland jedoch hartnäckig dementiert wird.

Die "Arctic Sea" war am 23. Juli nach Algerien aufgebrochen. Einen Tag später verschwand das Schiff, das unter maltesischer Flagge fährt und im Auftrag einer finnischen Reederei unterwegs war. Die mysteriöse Fahrt endete am Montag vor der Küste der Kapverden, wo ein russisches Kriegsschiff den Frachter aufbrachte.

DPA/AFP / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(