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Rekord-Schneefälle: 1,5 Meter in zwei Tagen: Eine Stadt versinkt im Schnee

In Erie im US-Bundesstaat Pennsylvania fielen in zwei Tagen anderthalb Meter Neuschnee. Die Stadt verschwand buchstäblich unter einer weißen Decke. Den Bewohnern wird geraten, zu Hause zu bleiben. 

Ganz so weiße Weihnachten wünschten sich die Bewohner der US-Stadt Erie wohl kaum: Noch nie fiel in der Küstenstadt im nordöstlichen Bundesstaat Pennsylvania so viel Schnee wie am ersten Weihnachtsfeiertag. Innerhalb von zwei Tagen kam es zu anderthalb Meter hohen Schneemassen, von denen die Bewohner in sozialen Netzwerken scherzhaft als "Snowmageddon" (Schnee-Armageddon) sprachen. Unter dem Stichwort veröffentlichten sie Fotos von dem Schneesturm, auf denen etwa in den Massen vergrabene Fahrzeuge zu sehen sind: 

Behörden riefen Bewohner dazu auf, nur in dringenden Fällen vor die Haustür zu gehen. Sie empfahlen, sich höchstens mit Notfallkoffern mit Abschleppseilen, Taschenlampen, Schaufeln und Fackeln auf die Straße zu wagen. "Die Truppen sind draußen, können aber einfach nicht mit den Schneemassen mithalten", sagte ein Behördenvertreter auf Facebook.

Rekordschneefälle in Erie gehen weiter


Laut Meteorologen führten eisige Winde, die über den Eriesee bliesen, zu den gewaltigen Schneemassen. Der Eriesee ist einer der fünf Großen Seen Nordamerikas. Wetterbehörden rechneten damit, dass weiterhin rund drei bis fünf Zentimeter Schnee pro Stunde fallen. Am 25. Dezember wurde der Wetterbehörde zufolge mit 86 Zentimetern Schnee ein Rekord aus dem November 1956 geknackt, als in Erie 51 Zentimeter Schnee gelegen hatten. Der gesamte Dezember ist der verschneiteste in der Geschichte der Stadt: Insgesamt fielen bereits 245 Zentimeter Schnee.

rös / DPA
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?