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Emotionaler Fund: Amerikanerin entdeckt tote Mutter auf Google Earth

Vor mehr als einem Jahr starb die Mutter von Denise Underhill. In einem Anflug von Nostalgie unternimmt die Amerikanerin einen digitalen Spaziergang durch die Straße ihrer Kindheit bei Google Earth - und macht dann eine ungewöhnliche Entdeckung.

Screenshot von Google Earth: Die Mutter der Amerikanerin Denise Underhill gießt Blumen in ihrem Vorgarten

Google Earth bescherte einer jungen Amerikanerin ein besonderes Erinnerungsstück

Denise Underhill verrichtet gerade die Hausarbeit, als sie aus Gewohnheit zum Telefon greift und ihre   anrufen will - doch diese ist bereits vor 18 Monaten gestorben. Sie lebt heute in Florida, aufgewachsen ist sie in einem kleinen Ort namens Tamworth, im Staat Vermont.

Damals hatte die junge Amerikanerin nach dem Tod ihrer Mutter auch das Haus verkauft, in dem ihre Familie lebte. Aus Neugierde, wie ihre alte Heimat jetzt wohl aussehen würde, legt sie den Hörer beiseite und sucht nach dem Haus bei . Sie erkennt es schnell an der großen Birke, die im Vorgarten steht. Doch dann entdeckt sie noch etwas: ihre verstorbene Mutter Beryl Turton, die die Blumen im Garten bewässert.

Tochter freut sich über die Google Earth-Begegnung

"Ich habe die größte Überraschung aller Zeiten erlebt. Ich konnte es einfach nicht glauben", erzählt sie der Zeitung "Tamworth Herald" im Gespräch. Das Fotomaterial des Internetdienstes Google Earth wird in sehr unterschiedlichen Abständen aktualisiert. So werden mitunter Gebäude und Menschen abgebildet, die längst abgerissen oder verstorben sind. 

Denise Underhill nimmt die Begegnung der etwas anderen Art positiv: "Ich war total erstaunt - es hat mir den Tag versüßt. Du weißt nie, welche Fotos von dir gemacht werden, aber sie bleiben wirklich ein Leben lang. Ich denke, irgendwer wollte, dass ich das sehe." 

sve
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