Beste investigative Leistung Finanzmisere Borussia Dortmund


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Erschienen in KICKER und SÜDDEUTSCHE ZEITUNG ab 05.01.2004

Freddie Röckenhaus

Geboren 1956, studierte Germanistik, Sport, Sozialwissenschaften in Bochum und Münster. Danach bi-mediales Volontariat bei der WESTDEUTSCHEN ALLGEMEINEN ZEITUNG (WAZ) und Radio Bremen Fernsehen. Zwei Jahre Redakteur bei der WAZ, von 1989 bis 1994 Redakteur beim ZEITMAGAZIN in Hamburg, dann Redakteur beim SZ-MAGAZIN der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG in München. Redaktionsleiter des Medienmagazins STUDIO/MOOR (aka "Canale Grande") beim Pay-TV-Sender Premiere in Hamburg. Seit 1997 mit Petra Höfer eigene Dokumentarfilmproduktion für ARD und ZDF. Er schreibt weiterhin regelmäßig für die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG, auch für Die ZEIT, ROLLING STONE und den Deutschlandfunk.

Thomas Hennecke

Geboren 1959 in Altenhundem/Kreis Olpe. 1978-1980 Volontariat bei der WESTFALENPOST (WAZ-Gruppe), 1980-1984 Studium der Geschichte und Politik an der Ruhr-Uni in Bochum. 1984-1991 Festanstellung als Sportredakteur bei der WESTFALENPOST. 1991 Wechsel zum KICKER, Zentralredaktion Nürnberg, 1993 Wechsel zur Westredaktion des KICKER mit Sitz in Remscheid, seit 2000 Leiter der Westredaktion.

Finanzmisere Borussia Dortmund


Erschienen in KICKER und SÜDDEUTSCHE ZEITUNG ab 05.01.2004

Zum hundertsten Geburtstag im Jahr 2009 wollten sie die Größten sein: Deswegen gingen die Manager des ehemaligen "Ballspielvereins Borussia Dortmund 09" im Jahr 2000 an die Börse und verfielen dem Rausch des Geldes. Sie verschleuderten Millionen, vergeudeten Unsummen für Marketing-Aktionen und den Einkauf eines der teuersten Spielerkader, sie finanzierten einen aufwendigen Stadionumbau auf undurchsichtige Weise, jonglierten mit Darlehen und Kapitalerhöhungen, verscherbelten schließlich ihr eigenes Stadion, verpfändeten Zuschauereinnahmen und spielten die ganze Zeit die arrogante Rolle der kompetenten Macher und professionellen Manager. Bis 80 Prozent des beim Börsengang eingenommenen Geldes weg und die Geschäftsführer von Bundesligist Borussia Dortmund zum Offenbarungseid gezwungen waren - gezwungen vor allem durch die akribische Recherche von zwei Journalisten: Freddie Röckenhaus, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG, und Thomas Hennecke, KICKER.

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