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Bombenanschlag in Hyderabad: Indische Behörden erhielten vage Warnung

Bevor im indischen Hyderabad eine Bombe 14 Menschen tötete und Dutzende verletzte, gab es offenbar mehrere Warnungen. Diese seien aber nur sehr vage gewesen.

Der indischen Regierungen lagen in den Tagen vor dem Bombenanschlag in Hyderabad Hinweise auf bevorstehende Attentate vor. Die Geheimdienste hätten Informationen erhalten, dass ein Anschlag drohe, sagte Innenminister Sushil Kumar Shinde am Freitag. Zudem seien im vergangenen Jahr zwei Islamisten verhört worden, die mögliche Attentatsziele in Neu Delhi, Mumbai und Hyderabad genannt hätten. Allerdings habe es keine Erkenntnisse darüber gegeben, welche Regionen gefährdet seien. "Wir haben eine allgemeine Warnung an das gesamte Land in den vergangenen zwei bis drei Tagen ausgegeben, das ist alles", sagte er.

Zuvor hatte Shinde den Marktplatz in der zentralindischen Stadt besucht, auf dem am Donnerstag bei der Explosion von zwei Fahrradbomben 14 Menschen getötet worden waren.

Bei der Explosion von zwei Bomben waren auch 119 Menschen verletzt worden. Sieben von ihnen wurden am Freitag noch in Krankenhäusern behandelt. Der Sprengstoff war mit Fahrrädern auf einen gut besuchten Marktplatz gebracht worden. Zu dem Anschlag hat sich noch niemand bekannt. Shinde sagte, es sei noch zu früh, um sich zu möglichen Tätern zu äußern.

Gewalt zwischen religiösen Gruppen befürchtet

In der IT-Metropole Hyderabad hatte die Polizei am Freitag ihre Präsenz verstärkt, um Zusammenstöße zwischen Hindus und Muslimen zu vermeiden. Zwischen beiden Gruppen war es in der Vergangenheit nach Anschlägen immer wieder zu Gewalt gekommen. Die hinduistische nationalistische Partei Bharatiya Janata, die wichtigste Oppositionsgruppe des Landes, hat zu einem ganztägigen Streik in der Stadt aufgerufen, um gegen den Anschlag zu protestieren. Mit etwa sieben Millionen Einwohnern gilt Hyderabad als viertgrößte Stadt Indiens.

Der Anschlag wurden international verurteilt. Der deutsche Botschafter Michael Steiner erklärte: "Für solche Grausamkeit kann es keine Rechtfertigung geben."

Indien ist ein tief gespaltenes Land, das zudem mit vielen seiner Nachbarstaaten überaus schlechte diplomatische Verhältnisse pflegt. Besonders der immer wieder geschürte Hass zwischen religiösen Gruppen zermürbt den Subkontinent. Hohe Korruption, geringe Bildung und eine ausgeprägte Machokultur befeuern soziale Unruhen. Anschläge und gewaltätige Massendemonstrationen erschüttern immer wieder das Land.

ono/Reuters/AFP/DPA / DPA / Reuters
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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