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Bombendrohungen: Auf dem Flughafen Düsseldorf kehrt die Normalität zurück

Nach der Vollsperrung des Düsseldorfer Flughafens wegen mehrerer Bombendrohungen soll sich heute der Flugbetrieb wieder normalisieren. Außerplanmäßig landeten in der Nacht noch etwa 30 Maschinen.

Nach der Vollsperrung des Düsseldorfer Flughafens wegen mehrerer Bombendrohungen soll sich heute der Flugbetrieb wieder normalisieren. Außerplanmäßig landeten in der Nacht noch etwa 30 Maschinen, die auf Grund der siebenstündigen Sperrung am Sonntag Düsseldorf nicht anfliegen konnten. Das Nachtflugverbot war aufgehoben worden. "Im Laufe des Vormittags wird der Flugplan wieder eingehalten", sagte eine Flughafen-Sprecherin.

Evakuierung nach sieben Drohungen

Deutschlands drittgrößter Airport war am Sonntag nach sieben telefonischen Bombendrohungen evakuiert worden. Am letzten Tag der nordrhein-westfälischen Sommerferien wurde damit ein Verkehrschaos ausgelöst. Für 10.000 bis 15.000 Fluggäste und Besucher begann eine stundenlange Wartezeit. 150 Flüge verspäteten sich oder wurden auf andere Flughäfen umgeleitet. Die Polizei sucht nun mit Hochdruck nach dem Anrufer, dessen Stimme auf Band aufgezeichnet wurde.

Keine Bombe gefunden

Der Mann hatte gedroht, in Gebäuden und Flugzeugen platzierte Sprengkörper zu zünden. Der Bundesgrenzschutz nahm die Warnungen äußerst ernst und entschloss sich zur Evakuierung. Spezialisten überprüften anschließend das Gelände mit Spürhunden, eine Bombe fanden sie nicht. Auch am Flughafen Köln/Bonn ging am Samstag eine Bombendrohung ein. Diese Warnung wurde jedoch als ungefährlich eingestuft.

DPA