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Buschbrände in Australien Karotten für Kängurus: Regierung hilft Tieren aus der Luft


Tiere leiden besonders unter den verheerenden Buschbränden in Australien. Die Regierung des Bundesstaates New South Wales hilft nun den Felskängurus mit einer ungewöhnlichen Aktion.

Außergewöhnliche Zeiten verlangen nach unkonventionellen Lösungen: In Australien hilft die Regierung als Reaktion auf die verheerenden Brände notleidenden Tieren aus der Luft. "Operation Felskänguru" nennt sich die Aktion. Dabei werfen Helfer in dem südöstlichen Bundesstaat New South Wales aus Hubschraubern Lebensmittel ab, die den Lebenwesen zugute kommen sollen. Die sind von den Buschfeuern besonders schlimm betroffen: Zum einen verbrennt ihr eigener Lebensraum – und gleichzeitig auch ihre Nahrung.

Der Bundesstaat ist am schlimmsten von den Feuern betroffen. Hier liegt die Hauptstadt Sydney. Im Norden des Staates liegt auch Murwillumbah, der Ort, an dem das Dschungelcamp liegt, in dem aktuell elf deutsche Kandidaten ausharren. Die Sendung wird derzeit täglich auf RTL ausgestrahlt.

Die Rettung der Kängurus kommt von oben

Matt Kean, der Umweltminister des Staates, machte die Hilfsaktion auf Twitter publik. "Mitarbeiter der National Parks & Wildlife Service haben heute Tausende Kilos Nahrungsmittel (hauptsächlich Süßkartoffeln und Karotten) für unsere Bürstenschwanz-Felskänguru-Kolonien in New South Wales" abgeworfen, schrieb er in dem sozialen Netzwerk. Dazu postete er ein Foto, das zeigt, wie Karotten auf das Land herabregnen.

Eine tolle Aktion, die offenbar auch angenommen wird: In einem weiteren Tweet postete Minister Kean das Foto eines Kängurus, das mit beiden Pfoten einen Karotte hält und daran genüsslich nagt. "Ein glücklicher Kunde", so sein Kommentar.

Bei den seit Wochen andauernden Buschbränden sind in Australien bislang mindestens 27 Menschen ums Leben gekommen. Die Auswirkungen auf das Tierreich sind noch verheerender: Schätzungen zufolge könnten zirka eine Milliarde Tiere den Feuern zum Opfer gefallen sein. Nach Angaben der Tierschutzorganisation WWF ist das Felskänguru besonders gefährdet. Ihm wird nun mit dieser ungewöhnlichen Aktion geholfen.

Quelle: Twitter, WWF

che

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