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Claudia, Bier und Autos: "The Sun" veröffentlich Liebesbrief an Deutschland

Eigentlich ist die britische "The Sun" als Boulevardblatt bekannt, deren Deutschkenntnis sich auf "Blitzkrieg" reduziert. Umso überraschender fällt eine kleine Liebeserklärung aus: an uns "Krauts".

Nach der Kritik des britischen Premierministers David Cameron an der Europäischen Union hat das Londoner Boulevardblatt "The Sun" nach Gründen gesucht, warum die Briten die viel kritisierten Deutschen lieben sollten. Die am Freitag veröffentlichte, aus zehn Punkten bestehende Liste wird angeführt von deutschen Autos und einem Lob auf deren Qualität. Auf Platz zwei folgen die Models Claudia Schiffer und Heidi Klum - vor einem in den vergangenen Jahren zu neuem Ruhm gelangten niedersächsischen Kräuterlikör mit einem Hirsch als Markenzeichen.

An vierter Stelle nennt "The Sun" Ex-Fußballstar Rudi Völler, weiter folgen die Elektropopband Kraftwerk, das Münchener Oktoberfest, Tennis-Legende Boris Becker, Modemacher Karl Lagerfeld sowie je zwei bekannte Sportartikelhersteller und Supermarktketten. Zum Oktoberfest etwa schrieb die Zeitung: "Was gibt es da nicht zu mögen?" Zuvor hatte "Bild" die Briten am Mittwoch im Internet gebeten, in der EU zu bleiben. "Sie verhöhnen uns zwar als 'Krauts', sie zeigen uns auf Titelseiten gern mit Stahlhelm oder Nazi-Abzeichen, und ihr Lieblingswort ist 'Blitzkrieg', aber, liebe Briten, wir brauchen euch", hieß es dort.

Cameron hatte in einer Grundsatzrede am Mittwoch tiefgreifende Reformen und einen neuen EU-Vertrag verlangt. Außerdem kündigte er ein Referendum über den Verbleib Großbritanniens in der EU an, das bis zum Jahr 2017 stattfinden soll. Camerons Ankündigung stieß in anderen EU-Staaten auf teils scharfe Kritik.

ono/AFP / AFP
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.