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Seltener Besuch: Zwei Delfine in der Ostsee gesichtet

Eigentlich bevorzugen sie wärmeres Wasser, an deutschen Küsten tummeln sie sich nur selten. Nun sind sie wieder da: Zwei Delfine sind in der Ostsee aufgetaucht.

Ein Delfin springt vor der Küste Tunesiens aus dem Wasser. In warmen Gewässern fühlen sich die Tiere wohl - dass die Säuger auch in der Ostsee schwimmen, ist allerdings ungewöhnlich.

Ein Delfin springt vor der Küste Tunesiens aus dem Wasser. In warmen Gewässern fühlen sich die Tiere wohl - dass die Säuger auch in der Ostsee schwimmen, ist allerdings ungewöhnlich.

Ihre Entdeckung ist eine kleine Sensation: In der Ostsee sind am Wochenende zwei Delfine gesichtet worden, wie der NDR berichtet. Die Familie Lilienthal aus Behrensdorf in Schleswig-Holstein habe die Tiere am Sonntag im Meer vor dem Weißenhäuser Strand beobachtet und die ungewöhnliche Begegnung gefilmt. Die Videobilder lassen keinen Zweifel: Aus nächster Nähe ist zu beobachten, wie die Tiere durchs Wasser gleiten und immer wieder an der Meeresoberfläche auftauchen. Das markante Gackern der Meeressäuger ist in dem Film zwar nicht zu hören, die spitze Rückenflosse und die schmale Form der Tiere sind jedoch unverkennbar. "Wenn sie aufgetaucht sind und Luft geholt haben, hat man sich schon erschrocken", sagte Timo Lilienthal dem NDR.

Tiere waren auf Futtersuche

Die Familie hielt die beobachteten Tiere zunächst für Schweinswale, die in ihrem Aussehen den Delfinen ähneln. Tatsächlich handelt es sich jedoch offenbar um zwei Große Tümmler, wie Meeresbiologe Boris Culik vom Kieler Gemoar-Zentrum dem NDR mitteilte. Diese Art sei in der Ostsee selten und lebe für gewöhnlich in der Nordsee oder im Atlantik. Vermutlich seien die Tiere einem Fischschwarm gefolgt und über den Kleinen Belt oder über den Öresund ins nördliche Gewässer gelangt.

Obwohl die seltenen Besucher nun in für sie unbekannten Gewässern schwimmen, bestehe aber kein Grund zur Sorge, so Culik. Die Delfine könnten sich den Weg merken und fänden sicher wieder einen Weg zurück. Auch ein Nahrungsmangel sei nicht zu befürchten: Delfine fressen Fisch und können sich von den Heringen und Sprotten in der Ostsee ernähren.

las
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.