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"Bucket list" für todkranke Hündin: Die 30 letzten Abenteuer des Rottweilers "Coco"

Die Krebsdiagnose bei seiner Hündin hat Symon Spencer schwer getroffen. Er entschied sich, seiner geliebten "Coco" unvergessliche letzte Wochen zu bereiten - mit einer Liste von 30 Abenteuern.

Symon Spencer spendierte seiner Hündin "Coco" einen Flug in einem Polizeihelikopter

Symon Spencer spendierte seiner Hündin "Coco" einen Flug in einem Polizeihelikopter

Wenn der beste Freund des Menschen schwer krank wird und eingeschläfert werden muss, ist es für die Besitzer oft eine herzzerbrechende Zeit. Doch Hundebesitzer Symon Spencer aus dem englischen Farnborough wollte nicht in Trauer versinken, als bei seiner Rottweilerin "Coco" Knochenkrebs diagnostiziert wurde. Stattdessen entschied sich Spencer zusammen mit seiner Freundin Theresa Clancy, seiner Hündin einen unvergesslichen Abschied zu bereiten.

Sie verfassten eine Liste von 30 Abenteuern, die "Coco" die bestmöglichen letzten sechs Wochen auf dieser Welt bereiten sollten - darunter war auch ein Helikopterflug. Weitere Aktivitäten waren unter anderem ein Tag am Strand, ein Essen in einem Restaurant, eine Fahrt in einem Polizeiauto und ein Besuch auf einer Feuerwehrwache. Auf der "Bucket list" stand auch ein Treffen mit einem echten Hunde-Star. "Coco" traf den schokoladenfarbenen Labrador "Sage", der bereits über 30.000 Pfund an Spendengeldern für gemeinnützige Organisationen gesammelt hat - und somit quasi der Bono der Hundewelt ist.

Als letztes auf der Liste stand ein Besuch im Sushi-Restaurant. Eine Woche später, am 5, Mai., wurde "Coco" eingeschläfert. Symon Spencer hat seine Facebook-Seite komplett seiner mittlerweile verstorbenen Hündin gewidmet - und "Cocos" letzte sechs Wochen mit vielen Fotos dokumentiert. Zur Erinnerung hat er sogar einen Pfoten-Abdruck von seiner geliebten Hündin in Metall gießen lassen. Gegenüber der der britischen Zeitung "Mirror" sagte Spencer: "Ich bin sehr froh, dass sie die 'Bucket list' geschafft hat. Sie war ein großartiger Hund und ich war bis zuletzt bei ihr. Ich war das letzte was sah. Die Unterstützung die ich von allen erhalten habe ist großartig."

Nach dem Tod von "Coco" berichtete Symon: "Zuletzt hatte sie große Schmerzen, sie brauchte viele Schmerzmittel. Als sie ihren letzten Atemzug tat, küsste und umarmte ich sie." Trotz der unvergesslichen letzten Wochen mit seiner Hündin fällt Symon der Abschied schwer: "Ich fühle mich jetzt absolut leer."

amt