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Wirbel um Ex-Nationalkeeper Eike Immel - verschwunden und wieder aufgetaucht


Neuer Wirbel um Ex-Nationaltorhüter Eike Immel: Der 54-Jährige galt als verschwunden, wurde wegen seiner immensen Schulden gesucht. Es drohte gar ein Haftbefehl. Doch Immel ist wieder aufgetaucht.

Sportlich war Eike Immel einst ganz oben: 1992 holte der Torhüter mit Stuttgart die Deutsche Meisterschaft, spielte in 534 Bundesliga-Spielen (nur sieben Spieler haben aktuell mehr), durfte insgesamt 19 Mal den Kasten der Nationalmannschaft sauber halten und wurde 1980 Europameister. Privat hatte der Ex-Fußballprofi dagegen weniger Glück. Von den Millionen, die er während seiner Karriere verdiente, war bereits 2007 nichts mehr da. Immel musste Privatinsolvenz anmelden, die 70.000 Euro Gage aus seinem Auftritt beim Dschungelcamp gingen fast vollständig für die Rückzahlung von Schulden drauf.

Immel will nicht aufgeben

Jetzt scheint der einstige Nationaltorhüter an einem neuen Tiefpunkt angekommen zu sein. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, ist Immel erneut pleite. Er steht vor dem Offenbarungseid. Zuletzt habe sogar ein Haftbefehl gedroht, da Immel nicht auffindbar war. Im Gepräch mit der "Bild" weist er dies aber zurück: Es habe sich um ein Missverständnis gehandelt. Da er bei seinem Sohn gemeldet sei, aber selbst ein kleines Appartment bewohne, habe ihn die Post nicht erreicht.

Für die erneute Pleite gibt Immel "Schrott-Immobilien" und "falschen Freunden" die Schuld. Vom süßen Leben eines Fußballprofis träume er schon lange nicht mehr. "An manchen Tagen reicht es nur für ein belegtes Brötchen", wird Immel zitiert. Derzeit lebt der arbeitslose 54-Jährige von kleinen Gagen aus Fernsehauftritten. Hartz IV habe er zwar beantragt, aber nicht bekommen, da er keine Krankenversicherung mehr habe.

Aufgeben will Immel trotz allem nicht: "Ich muss da durch, will niemandem die Schuld geben."

db

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