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Twitter: Dieser Hermes-Bote hat die Schnauze voll - und das sagt er dem Kunden auch

Während sich Kunden tagtäglich über Postboten echauffieren und per sozialer Netzwerke Dampf ablassen, tun diese es umgekehrt auch. Ein Paketbote von Hermes hat wütend einen Brief an eine Kundin hinterlassen, weil er das Paket nicht zustellen konnte.

Pakete liegen auf einer Karre

Als der Lieferant das Paket nicht zustellen konnte, hinterließ er eine bitterböse Nachricht (Symbolbild)

Ein verärgerter Hermes-Lieferant soll einem Kunden eine Zustellbenachrichtigung in den Briefkasten geworfen haben, mit den Worten: "Wo soll ich das scheiß Paket ablegen? Die Nachbarn nehmen es nicht". Die Mitteilung ging am Sonntag auf Twitter viral, nachdem Twitter-User "nessi6688" das Unternehmen fragte, ob "das jetzt das Niveau" sei, auf dem man kommuniziere. Hermes antwortete darauf bislang nicht, zahlreiche andere Nutzer kommentierten jedoch die Beschwerde. "Nessi" entfernte den Post inzwischen wieder.

Der Besitzer des Pakets war zu dem Zeitpunkt, als der Paketbote klingelte, nicht in der Kieler Wohnung anzutreffen. Auf der Rückseite hinterließ der Lieferant in krakeliger Handschrift deshalb noch die Warnung: "Morgen komm ich, sonst geht die Sendung zurück." 

"Ich würde dem Schwächsten in der Kette keinen Vorwurf machen"

Die Meinungen, ob das Verhalten des Boten gerechtfertigt sei oder nicht, gingen hierbei auseinander - einige fanden, ein solches Verhalten sei überaus unangemessen, andere sagten, es sei häufig schwer, die richtigen Namen zuzuordnen. Außerdem solle man "dem Schwächsten in der Kette keinen Vorwurf machen", so User "DoppelSchlupp". Ob der Besitzer sein Paket inzwischen erhalten hat, ist bislang unklar.

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dm
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