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Lukla: Flugzeug-Crash in Nepal - auch der Kopilot stirbt

Bei der Bruchlandung eines Flugzeugs auf dem berüchtigten Flughafen Lukla in der Nähe des Mount Everest in Nepal sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Die Maschine zerbrach bei dem missglückten Landeversuch am Samstag in drei Teile. 

Bei dem Absturz der Let L-410 in Nepal kamen der Pilot und Kopilot ums Leben. Die Flugbegleiterin schwebt nicht mehr in Lebensgefahr.

Bei dem Absturz der Let L-410 in Nepal kamen der Pilot und Kopilot ums Leben. Die Flugbegleiterin schwebt nicht mehr in Lebensgefahr.

Nach der Bruchlandung eines Flugzeugs in Nepal waren am Wochenende der Pilot, der Kopilot und eine Flugbegleiterin mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden. Doch inzwischen starben der Pilot und der Kopilot.  Das Flugzeug der Fluggesellschaft Summit Air war in Nepals Hauptstadt Kathmandu gestartet. In Lukla herrschte zum Unfallzeitpunkt dichter Nebel. Der Pilot starb kurz nach dem Absturz im Krankenhaus.

Am Sonntag erlag dann auch der Kopilot seinen schweren Verletzungen, wie ein Sprecher der Fluggesellschaft sagte. Die Flugbegleiterin schwebte am Sonntag nicht mehr Lebensgefahr. Die Ursache für den Absturz wurde nach Angaben des Sprechers noch untersucht.

Lukla, der gefährlichste Flughafen der Welt 

Lukla wird bisweilen als der gefährlichste Flughafen der Welt bezeichnet. Der relativ kleine Airport ist der Hauptzugang zu der Region um den Mount Everest, den höchsten Berg der Welt. Tausende Bergsteiger und andere Touristen landen dort jedes Jahr.

In Nepal gibt es nur ein rudimentäres Straßennetz, viele Gemeinden in den Bergen sind ausschließlich zu Fuß oder mit dem Flugzeug zu erreichen. Es gibt immer wieder tödliche Unfälle, weil die Maschinen schlecht gewartet und viele Piloten schlecht ausgebildet sind.

Allein bei zwei Abstürzen im vergangenen Jahr kamen mindestens 25 Menschen ums Leben. Weil die nepalesischen Sicherheitsstandards nicht den europäischen Vorschriften genügen, sind allen nepalesischen Fluggesellschaften seit 2013 Flüge in der EU untersagt.


tib/AFP
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.