Flugzeug zerschellt in Nepal am Berg. Der Pilot kommt dabei ums Leben.
Tenzing-Hillary-AirportPilot unter den Opfern: Flugzeug zerschellt in Nepal am Berg
Der Flughafen von Lukla im Himalaya gehört zu den gefährlichsten der Welt. Am Samstag flog eine Maschine der Summit Air viel zu tief, streifte Bäume und krachte in den Abgrund.
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="540"><p lang="en" dir="ltr">An aircraft belonging to Goma Air crashed on Saturday as it tried to land at Tenzing Hillary Airport,Lukla <a href="https://twitter.com/hashtag/9N?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#9N</a>-AKY <a href="https://twitter.com/hashtag/Gomaair?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#Gomaair</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/Nepal?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#Nepal</a> <a href="https://t.co/cF7F2WC8rf">pic.twitter.com/cF7F2WC8rf</a></p>— Phurba Sherpa (@phurbasherpa) <a href="https://twitter.com/phurbasherpa/status/868442881547149313?ref_src=twsrc%5Etfw">May 27, 2017</a></blockquote>
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Wer zum Basislager des Mount Everest möchte, fliegt meistens bis zum Ort Lukla. Von dort geht es zu Fuß weiter zum höchsten Berg der Erde. Doch der Landeanflug auf den in Erinnerung an die Everest-Erstbesteiger benannten Tenzing-Hillary-Airport gilt als einer der schwierigsten überhaupt: Die Piste ist keine 530 Meter lang, hat ein Gefälle von zwölf Prozent und kann nur aus einer Richtung angeflogen werden, weil dahinter Berge aufragen. An ein eventuelles Durchstarten ist nicht zu denken. Am anderen Ende bricht die Piste abrupt ab, 600 Meter tief zum Flussbett des reißenden Dudkoshi.
Auch dürfen auf dem Flughafen mit dem Drei-Letter-Code LUA nur sogenannte STOL-Flugzeuge verkehren. Die Abkürzung steht für Maschinen mit "short takeoff and landing"-Eigenschaften. Dabei handelt es sich um Propellerflugzeuge vom Typ De Havilland Canada DHC-6 "Twin Otter", Dornier 228 oder Let L-410.
Am 27. Mai befand sich eine Let L-410 der Summit Air im Landeanflug auf Lukla. Das Flugzeug kam aus der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu. Nach Angaben eines Polizeisprechers war das Wetter sehr schlecht: Es regnete, und es herrschte Nebel. Da es sich um einen Cargo-Flug handelte, waren nur drei Besatzungsmitglieder an Bord.
Nach Angaben des "Aviation Herald" flog das zweimotorige Kurzstreckenflugzeug zu tief, nämlich drei Meter unterhalb des Pistenanfangs, krachte gegen den Hang und kam erst 200 Meter tiefer in der Böschung zum Halt. Dabei wurde der Pilot Paras Kumar Rai getötet und die beiden Crew-Mitglieder - Kopilot Srijan Manandhar und die Flugbegleiterin Pragya Maharjan - verletzt.
Erst vor zwei Wochen hatte sich die nepalesische Fluggesellschaft Goma Air in Summit Air umbenannt. Eine der beiden Let L-410, die häufig auch mit Touristen an Bord unterwegs sind, war vor knapp zwei Jahren auf dem Flug von Jomsom nach Pokhara verunglückt. Dabei gab es keine Opfer zu beklagen.
Auf der Homepage bestätigte Summit Air inzwischen den Absturz und kondoliert den Angehörigen des Piloten.
Das sind die gefährlichsten Airports der Welt
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London City: Ein Flughafen mitten in der Stadt Ein Flughafen der besonderen Art ist London City (LCY/EGLC). Dieser Flughafen ist wahrlich recht speziell: Ende der 1980er-Jahre wurde auf den früheren Royal West Indies Dockyards ein neuer Flughafen errichtet, unweit des Londoner Stadtzentrums und nahe des Bankenviertels – perfekt also für Geschäftsreisende. Es gibt jedoch einige Dinge, die diesen Flughafen für die Piloten äußerst anspruchsvoll machen. Zum einen ist die Piste mit gerade einmal 1.508 Metern ziemlich kurz. Nur wenige Verkehrsflugzeuge sind für diesen Airport zugelassen, so zum Beispiel der Airbus A318 oder der Avro RJ100. Zum anderen befinden sich rund um den Airport Wohnhäuser und westlich des Platzes auch noch einige hohe Gebäude. Aus Rücksicht auf die Anwohner muss LCY in einem sogenannten "Steep Approach"-Verfahren angeflogen werden. Das heißt, dass die Piste nicht wie üblich in einem 3-Grad-Pfad, sondern in einem 5,5-Grad-Pfad angeflogen wird. Dazu kommt natürlich auch noch, dass der Großraum London einer der am dichtesten gefüllten Lufträume Europas ist. All diese Dinge führen dazu, dass der Platz zumeist nur von Kapitänen angeflogen werden darf. Diese benötigen dazu außerdem eine spezielle Lizenz.