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Mount Everest

Zwei Bergsteiger sterben am Mount Everest während Rekord-Andrangs - Experte besorgt

Inmitten eines rekordverdächtigen Ansturms auf den Mount Everest sind zwei indische Bergsteiger am höchsten Berg der Welt ums Leben gekommen. Die beiden Inder seien am Mittwoch und Donnerstag beim Abstieg vom Gipfel gestorben, sagte der Chef des Expeditionsunternehmens Pioneer Adventures, Nivesh Karki, am Freitag der Nachrichtenagentur AFP. Der erfahrene nepalesische Bergsteiger Kami Rita Sherpa zeigte sich nach seinem 32. Aufstieg unterdessen besorgt über die mangelnde Erfahrung mancher Everest-Touristen.
Everest-Kette mit Lhotse (L), Makalu (M) und Ama Dablam

US-Bergsteigerin bei Lawine am Berg Makalu im Himalaya ums Leben gekommen

Bei einer Lawine nahe eines Basislagers für Bergsteiger im Himalaya ist eine US-Bergsteigerin ums Leben gekommen. Die 53-Jährige sei am Montag "kurz unterhalb von Lager 3" bei ihrem Abstieg vom Makalu, dem fünfthöchsten Berg der Welt, von einer Lawine getroffen worden, teilte der Veranstalter Expedition Himalaya der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag mit. Sie hatte den 8485 Meter hohen Gipfel demnach bereits erfolgreich erreicht, bevor sie beim Abstieg in einer Höhe von etwa 7200 Metern von der Lawine erfasst wurde.
Mount Everest

Nepal kündigt Vorgehen gegen Betrug bei Trekking-Touren an

Die nepalesischen Behörden haben ein konsequentes Vorgehen gegen Versicherungsbetrug mit überflüssigen Berg-Rettungsaktionen im Himalaya angekündigt. Betrügerische Praktiken würden konsequent untersucht und verfolgt, sagte ein Sprecher des Tourismusministeriums am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP. Laut Polizei waren Bergsteiger in einigen Fällen mit ungenießbarem Essen absichtlich krankgemacht worden, um sie anschließend per Hubschrauber ausfliegen zu können. Teilnehmer von Trekking-Touren seien zudem genötigt worden, selbst bei harmlosen Gesundheitsproblemen einer Flugrettung zuzustimmen.