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Flugzeugunglück: Boeing fängt beim Start Feuer

In Denver sind Passagiere eines Continental-Fluges nur knapp einer Katastrophe entkommen: Ihre Maschine kam beim Start von der Landebahn ab, rutschte in eine Schlucht und fing Feuer. Die ganze rechte Seite des Flugzeuges wurde zerstört, Trümmerteile flogen umher.

Eine Boeing 737 der US-Fluggesellschaft Continental Airlines ist beim Start in Denver von der Landebahn abgekommen und in eine Schlucht gestürzt. 38 der 112 Menschen an Bord wurden nach Angaben von Flughafensprecher Jeff Green vom Samstag verletzt.

Alle Insassen verließen das auf der rechten Seite brennende Flugzeug über Notrutschen. Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen. Die Verletzten wurden in vier Krankenhäuser in Denver eingeliefert. Zwei von ihnen befanden sich in der Nacht zum Sonntag in kritischem Zustand, teilte eine Sprecherin der Universitätsklinik von Colorado mit.

Feuerwehrchef Patrick Hynes beschrieb die Szene am Unglücksort als "surreal, wie in eine Film". Auf der Startbahn lagen Trümmerteile, darunter das Fahrgestell. Ein Sprecher der US-Luftaufsichtsbehörde FAA, Ian Gregor, sagte, auch das linke Triebwerk sei abgerissen worden. Die Ursache des Unfalls war zunächst nicht klar. Die Boeing kam rund 2000 Meter vor dem Ende der Startbahn ab und schien zu diesem Zeitpunkt noch nicht abgehoben zu haben, sagte Flughafen-Managerin Kim Day.

Continental-Sprecherin Mary Clark sagte, an Bord seien 107 Passagiere und fünf Besatzungsmitglieder gewesen. Die Boeing sollte nach Houston fliegen. Nach dem Unfall wurde die westliche Startbahn des Flughafens gesperrt und es gab vorübergehend Verspätungen.

AP / AP