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Drama bei Dreharbeiten in Frankreich: Zwölfjährige Seilakrobatin stürzt in den Tod

In 30 Metern Höhe wirbelt sie durch die Luft, die Kameras laufen. Dann ereignet sich ein tragisches Unglück und die zwölfjährige Seilakrobatin stürzt in die Tiefe.

Der Leuchtturm von Cap Ferret bei Sonnenschein, umgeben von Bäumen

Bei Dreharbeiten am Leuchtturm im französischen Cap Ferret hat sich das tragische Unglück ereignet

Bei Proben für eine Luftakrobatik-Aufführung für eine französische Fernsehsendung ist ein zwölfjähriges Mädchen vor den Augen seiner Eltern in den Tod gestürzt. Das Mädchen verunglückte am Donnerstagabend, als es am Leuchtturm des an der Atlantikküste gelegenen Urlaubsortes Lège-Cap-Ferret mit einem Seil gesichert ein Kunststück ausführte. Die Zwölfjährige sei aus bislang ungeklärter Ursache aus 30 Metern Höhe auf das Steindach eines Vorbaus des Leuchtturms gestürzt, sagte Vize-Präfektin Dominique Christian am Freitag. Womöglich habe das Seil, an dem sie befestigt war, nicht die richtige Länge gehabt.

Die Zwölfjährige war Mitglied der Gruppe Adrenalin, die auf Luftakrobatiken spezialisiert ist und von ihrem Vater geleitet wird. Aufgeführt werden sollte die Choreografie für die Sendung "Die beliebtesten Monumente der Franzosen", die auf dem öffentlich-rechtlichen Sender France 2 ausgestrahlt wird. Der historische Leuchtturm von Lège-Cap-Ferret befindet sich am bekannten Bassin d'Arcachon nahe Bordeaux, ganz in der Nähe des Touristenziels Dune du Pilat, Europas höchster Sanddüne.

"Wir wissen nicht, was passiert ist, ob das Seil nachgegeben hat, ob es ein Problem bei der Sicherung gab, ob es ein Problem mit dem Material war", sagte ein Ermittler. Bei den Untersuchungen sollen auch Spezialisten der französischen Bergwacht helfen, die sich mit Seilen und Sicherheitsvorrichtungen auskennen. Die Eltern und weitere Mitglieder der Akrobatikgruppe befanden sich zunächst unter Schock, sie sollten später befragt werden.

kgi / AFP / Nicht verwenden (war DePeAh)
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