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Schweiz Weil sie einen Mann zwei Jahre lang mit Nacktfotos bombardierte: Griechin zu hoher Geldstrafe verurteilt

Nur schön, wenn man sie auch wirklich haben möchte: Nacktfotos.
Nur schön, wenn man sie auch wirklich haben möchte: Nacktfotos.
Nackte Brüste, Genitalien – all das wollte ein Mann in der Schweiz eigentlich nicht auf seinem Handy haben. Eine 30-Jährige ließ sich jedoch davon nicht abhalten und muss nun mit den Folgen leben.

Bekannt ist dieses Verhalten wohl vor allem von Männern: Sie schicken Fotos ihrer Genitalien ungefragt an Frauen und machen sich wenig Gedanken darüber, dass diese Fotos unerwünscht bis verstörend sein könnten. "Dickpics" heißen die Bilder dementsprechend im Volksmund, ihre Verbreitung ist in Deutschland strafbar.

Freiburg: Frau legt immer neue Accounts an, um Nacktbilder zu verschicken

Statistisch seltener, aber eben nicht weniger unerwünscht und auch nicht weniger strafbar ist es, wenn Frauen Nacktfotos von sich verschicken. Diese Erfahrung musste nun auch eine 30-jährige Griechin in der Schweiz machen: Sie hatte über einen Zeitraum von knapp 2 Jahren einen Schweizer immer wieder mit Fotos ihrer nackten Brüste und Genitalien bombardiert.

Die Taten hörten auch nicht auf, als er sie schließlich auf Instagram blockierte: Stattdessen legte sie ein ums andere Mal einen neuen Account an, mit dem sie erneut Nacktbilder verschickte. Laut Strafbefehl waren es am Ende rund 15 Accounts, mit denen sie immer wieder unerwünschte Fotos an den Schweizer schickte.

Mehr als 1000 Euro Geldstrafe

Weil sie ihn zudem mit Anrufen belästigte, ihn an seiner Wohnung besuchte und Nachrichten auf sein Auto schrieb, sah sich der Mann schließlich dazu gezwungen, Wohnort und Nummernschild zu wechseln. Damit soll nun Schluss sein, wenn es nach der Schweizer Justiz geht: Die verurteilte die Frau nun wegen Nötigung, Pornografie und Missbrauch von Telekommunikationsmitteln zu einer Geldstrafe in Höhe von 1300 Franken (ca. 1325 Euro). Sollte sie weiterhin uneinsichtig sein, wird zudem eine weitere Geldstrafe fällig.

In Deutschland hatte zuletzt unter anderem eine Ausgabe von "Joko & Klaas live" für Aufsehen gesorgt, die von Sophie Passmann moderiert wurde und unter anderem Beiträge von Palina Rojinski, Jeannine Michaelsen und Stefanie Giesinger enthielt.

Quellen:"Blick", "20min.ch"

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