HOME

Gebettet auf weißen Rosen: "Blacky" Fuchsberger nimmt Abschied von Sohn Thomas

Knapp zwei Wochen nach dem tragischen Tod von Thomas Fuchsberger nehmen Familie und Freunde am Mittwoch bei einer Trauerfeier in Grünwald Abschied.

TV-Urgestein Joachim "Blacky" Fuchsberger (83) nimmt Abschied von seinem Sohn Thomas. Bereits vor Beginn einer großen Trauerfeier in Grünwald bei München versammelten sich am Mittwochmittag zahlreiche Freunde der Familie. Der 53 Jahre alte Musiker, Journalist und Komponist Thomas Fuchsberger war vor knapp zwei Wochen in einem Bach im oberfränkischen Kulmbach ertrunken.

Schauspieler Hansi Kraus trug sich vor Beginn der Gedenkstunde in ein Kondolenzbuch ein. "Ich habe es immer noch nicht kapiert, dass er jetzt weg ist", sagte er. "Ich denke immer noch, er ist auf Reisen."

Im August-Everding-Saal der Gemeinde war der Sarg mit den sterblichen Überresten von Thomas Fuchsberger in einem Meer weißer Rosen aufgebahrt. Viele Kerzen brannten. Ein großes Foto zeigt den Sohn von "Blacky" Fuchsberger vor einem rauschenden Gebirgsfluss. Die Stadt München hatte ein Kranz geschickt.

"Wir brauchen viel Kraft an diesem Tag", hatte die Mutter von Thomas Fuchsberger, Gundula Fuchsberger, am Tag vor der Trauerfeier gesagt, die unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden sollte.

DPA/APN / DPA
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?