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Ausschreitungen in Sachsen: "Kaotic", Pegida, "Pro Chemnitz": Das sind die rechten Krawallmacher von Chemnitz

Hitlergrüße, Jagdszenen auf Migranten, Übergriffe auf Journalisten: Bei den Demonstrationen in Chemnitz waren auch zahlreiche Gruppierungen aus dem rechten Spektrum vor Ort. Einige davon werden vom Verfassungsschutz als "rechtsextremistisch" eingestuft oder beobachtet. Ein Überblick. 

Chemnitz 

Die gewalttätigen Ausschreitungen in Chemnitz haben für schiere Fassungslosigkeit gesorgt und eine Debatte über Defizite der Polizei und die Rolle des Rechtsstaats ausgelöst. Am Montagabend hatten sich tausende Menschen an Demonstrationen beteiligt, zahlreiche Gruppierungen aus dem rechten Spektrum haben mobilisiert – einige von ihnen werden vom Verfassungsschutz beobachtet oder als "rechtsextremistisch" eingestuft. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) zeigte sich alarmiert: "Wir werden es nicht zulassen, dass Opfer instrumentalisiert werden von Rechtsextremen."

+++ Lesen Sie hier mehr zu den Ereignissen und Hintergründen in Chemnitz. +++

Die Polizei ermittelt gegen zahlreiche Personen, die den Hitlergruß gezeigt haben sollen, im Netz kursieren Szenen von (verbalen) Übergriffen auf Beamte und Journalisten sowie von Jagdszenen auf Migranten. "Tausende Rechte übernahmen für Stunden die Kontrolle über das Areal der Innenstadt", berichtete stern-Autor Tilman Gerwien aus Chemnitz. "Es waren ihre Straßen. Es war besser, sich unauffällig zu verhalten. Es war besser, nicht die falsche Hautfarbe zu haben." 

Wer steckt hinter den rechten Krawallen in Chemnitz? Ein Überblick der Einschätzungen von Experten und Beobachtern vor Ort. 

Die rechten Krawallmacher von Chemnitz

"Kaotic Chemnitz": Die Hooligan-Vereinigung soll unter anderem auf Facebook am Sonntag zu einer unangemeldeten Demonstration aufgerufen haben und wird vom Verfassungsschutz als "rechtsextremistisch" bezeichnet. Experten schätzen die Gruppierung als virulent und mobilisierungsstark ein. Binnen kürzester Zeit hätten die Hooligans am Sonntag 800 bis 1000 Demonstranten mobilisiert, berichtet die "Tagesschau". "'Kaotic Chemnitz' hat personelle Überschneidungen zu den mittlerweile verbotenen 'Nationalen Sozialisten Chemnitz', ist also fester Bestandteil der extrem rechten Szene", so Robert Claus zu "Watson". "Sie war mal ein Versuch aus dem Umfeld der Hooligan-Gruppierung 'HooNaRa' ('Hooligans Nazis Rassisten') mit einem politisch nicht verbrannten Label im Fußball in die Öffentlichkeit zu treten", so der Experte für Fanszenen und Rechtsextremismus. Auch die rechtsextreme Hooligan-Gruppe "NS-Boys" soll vor Ort gewesen sein.

NPD: Die Nationaldemokratische Partei Deutschlands weist sowohl eine programmatische als auch sprachliche Nähe zur NSDAP auf und gilt ebenfalls als rechtsextrem. Gegen die Kleinpartei lief ein Verbotsverfahren vor dem Bundesverfassungsgericht, der Antrag wurde im Januar 2017 zurückgewiesen (lesen Sie hier mehr zu den Hintergründen). Bilder zeigen, dass offenbar Sympathisanten der Partei mit "verfassungsfeindlichen Zielen" in Chemnitz gewesen sind. 

In der "Schutzzonen"-Kampagne, die auf der Weste zu sehen ist, hat die NPD zur Bildung von Bürgerwehren aufgerufen. Selbsterklärtes Ziel der Aktion war die Errichtung von Schutzzonen speziell für Deutsche (lesen Sie hier mehr zu den Hintergründen).

"Pro Chemnitz": Zur Demonstration am Montagabend von "Pro Chemnitz" waren nach Erkenntnissen des Verfassungsschutzes Hooligans und Rechtsextremisten aus dem gesamten Bundesgebiet angereist. Es sei überregional für Chemnitz mobilisiert worden und es habe überregionale Anreisebewegungen gegeben, sagte Martin Döring, Sprecher des sächsischen Landesamtes für Verfassungsschutz. Auch für kommenden Donnerstag (30. August) hat die rechte Bürgerbewegung eine Kundgebung am Chemnitzer Stadion – für 500 Personen – angemeldet. 

Zudem veröffentlichte auch "Pro Chemnitz" am Dienstagabend im Netz den angeblichen Haftbefehl gegen den mutmaßlichen irakischen Haupttäter, der am vergangenen Sonntag einen 35-Jährigen Deutschen getötet haben soll. Der Vorfall hat letztlich zu den Protestmärschen und Ausschreitungen in Chemnitz geführt. 

Pegida: In Chemnitz habe es auch "das klassische Pegida-Mitläufertum" gegeben, sagt Robert Lüdecke von der Amadeu Antonio Stiftung zur Deutschen Presse-Agentur. "Wir haben auch vereinzelt lokale AfD-Kommunalpolitiker oder Abgeordnete, die in diese rassistische Stimmungsmache mit einsteigen." Der angebliche Haftbefehl gegen den mutmaßlichen irakischen Haupttäter wurde offenbar auch von Pegida-Mitbegründer Lutz Bachmann im Netz veröffentlicht. Zudem planen der islam- und fremdenfeindliche Verein ("Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes") und die AfD einen "Schweigemarsch" am 1. September in Chemnitz.

Die Republikaner: Auch Mitglieder oder Sympathisanten der rechten Splitterpartei waren offenbar in Chemnitz vor Ort. So veröffentlichte etwa David Köckert über den Facebook-Kanal der rechtsextremen Initiative Thügida – die vom Verfassungsschutz beobachtet wird – eine Videobotschaft zu Chemnitz. Der Clip wurde vom Kreisverband der Republikaner Göttingen weiter verbreitet. Später wurde Köckert offenbar in Chemnitz gesichtet.

Köckerts Gesicht ziert eine sogenannte Schwarze Sonne, ein Symbol der rechtsextremen Szene.

Nazi-Symbole: Die Codes der neuen Rechten

Weitere Gruppierungen: Beobachter berichten von weiteren Gruppierungen aus dem rechten Spektrum, die an den Demonstrationen in Chemnitz vor Ort waren. So sollen auch sogenannte "Reichsbürger" und das rechtspopulistische Bündnis "Wir für Deutschland" (WfD) vor Ort gewesen sein. WfD veröffentliche via Facebook zahlreiche Videos und Bilder aus Chemnitz. 

Die rechtsradikalen Urheber hinter dem "Wir sind Bunt bis das Blut spritzt"-Banners (Rechtschreibfehler im Original, Anm. d. Red.) sind nicht bekannt. Gegen einen Demonstranten, der beim Hochhalten des Banners den verbotenen Hitlergruß zeigt, wird offenbar ermittelt.

Eine Randnotiz zu dem Banner: Für die offenbar zusammengeschlagenen Frauen, die darauf zu sehen sind, waren nicht Migranten in Deutschland – wie suggeriert wird – verantwortlich. Das Faktencheck-Portal "Mimikama.at" hat die Quellen der gezeigten Bilder rekonstruiert und festgestellt, dass es sich bei den gezeigten Personen vor allem um Frauen aus Großbritannien handelt oder um ein mutmaßliches Make-up-Model oder den britischen Professor Paul Kohler aus London, der von Einbrechern zusammengeschlagen wurde. Darüber berichtet auch die "Huffington Post".

fs / Mit Material der DPA und AFP
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CO2-Paket2019
Habe mir gerade mal die heutige Koalitionsregelung durchgelesen. GAS soll angeblich bepreist werden, wie Flüssig- & Feststoff-Energien. Frage A: ERD-GAS soll laut früheren Aussagen KEIN bzw. KAUM "Abgase" erzeugen. Erdgas-Auto-Anlagen-Werbe-Slogan: "unser Abgas ist reines Wasser" Frage B: Wir haben Fernwärme (angeblich zu 100% aus RUSSEN-ERD-GAS) ZUDEM sind "unsere" Genossenschafts-Wohnbauten (angeblicher "Neubau" in 1989/90/91 (Erstbezug-Timeline 1991 bis 1992) und voll nach WEST-Standard gedämmt und entsprechend baurechtlich von Westbehörden abgenommen worden. Die Balkondämmungs-VOB-Baugewähr lief bspw. in "unserem" Block in 2006 ab. Die Anzahl der Blocks "unserer" Wohn-Genossenschaft beträgt rund 10 Blocks, die "zusammen in den NK abgerechnet werden" (und auf die m2 der Einzelnen Wohnungen "anteilmäßig umgelegt" werden). FAKTUM: Die jährlichen Heizkosten-VERBRÄUCHE liegen "bei uns" rund 50% niedriger als bei der Landeseigenen-Wohngesellschaft., auf der gegenüber liegenden Straßenseite. Diese haben zur Außen-Sanierung nur "dick Farbe" auf die "dünn verputzten" Kieselstein-Fertigplattenbauten (aus gleicher Bauzeit) aufgetragen. Die Heizkostenstatistik stammt von den Grundsicherungsämtern, die die Miet- & NK von "Bedürftigen" ersatzweise übernehmen. Die Landes-Wohnbaugesellschaften gelten als Treiber der Miet- & NK. Hiermit wurde der Mietspiegel (laut Zahlen der BBU) "preistreibend beeinflusst". FRAGE C: Diese "neue Preistreiberei" NUN, mit der CO2-Bepreisung ab 2019 sowie die "Sanierung der früheren Minmal-Sanierung" wird auch "unseren Mietspiegel" drastisch weiter manipulieren, obwohl es 1. bei "uns" gar keinen "frischen" Handlungsbedarf gibt ! (vollsaniert, GAS-Fernwärme) 2. wir auch den Anbieter NICHT wechseln können, weil der wir Ferngas-Heizung-bestimmt sind, durch Baurecht. 3. weil die Landes-Wohnbausgesellschaft, das, was im eigentlichen Sinn KEINE Sanierung darstellt, als solche definiert (und auf den deren Mietpreis umlegt) ... (Unsinnsbeispiel): so schaffen die gerade die Müllschächte ab und kassieren dafür einen "WohnWerte-Aufschlag" bei den NK, der den Mietspiegel fürden gesamten Nahbereich anhebt. ... (Sanierungs-spielchen): ein Bekannter von mir musste, weil lediglich seine Block-Außenwände "bunt saniert" wurden, 400 Euro (Erstbezug nach Sanierung) für die selbe Wohnung monatlich mehr bezahlen. Er widersprach der Mieterhöhung und es ging vor Gericht. Das Gericht folgt der Landes-Wohnbaugesellschaft und deren Argument, der Bekannte würde schließlich "massiv Enegie einsparen" !!! .... das traf natürlich bis heute (5 Jahre später) niemals zu. Neben den Mietzusatzkosten (KM) sowie den Heizkostensteigerungen (NK) - bei gleichem, extrem hohen Verbrauch - wurde er doppelt bestraft. ... und der Mietspiegel sagt, der "graue" Ghetto-Bezirk sei nun ein "buter und gut sanierter" Luxus-Wohnbestandsbereich ! FRAGE D: demnach macht es auf KEINEN Sinn mehr, ERD-GAS-Taxen & -Busse einzusetzen, nur Wasserstoff- oder E-KFZ ????? SCHLUSSFRAGE: was passiert, wenn diese hohen NEUKOSTEN für die Verbraucher, durch die CO2-Bepreisung wieder einmal ein TEURER NULLEFFEKT -- ohne unabhängige Kontrolle und ohne Strafbewehrung wird ?? Ein 50 Milliarden-Märchen ... das bereits in Stufe 1 (bis 2022) scheitert ?? Vermutlich werden wieder die PRIVATEN Wohnanbieter und PRIVAT-Organisierten Wohn-Genossenschaften die LOOSER sein. Sowie die Verbraucher als Ganzes.
Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.
Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
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