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Havarierter Fischtrawler: "Sparta" auf dem Weg zurück aus dem Polareis

Der im Südpolarmeer havarierte russische Fischtrawler "Sparta" hat nach zwölftägigen Reparaturarbeiten wieder Fahrt aufnehmen können. Wie die neuseeländischen Rettungskräfte am Mittwoch mitteilten, konnte die "Sparta" wieder seetauglich gemacht werden.

Der mit einem Eisberg kollidierte russische Fischtrawler "Sparta" ist nach erfolgreicher Reparatur jetzt unter eigenem Antrieb auf dem Weg zurück ins offene Meer. Der südkoreanische Eisbrecher "Araon" begleitet das 48 Meter lange Schiff mit 32 Mann an Bord zur Sicherheit, berichtete das neuseeländische Zentrum für Seenotrettung am Mittwoch. Den Mannschaften beider Schiffe war es gelungen, ein 30 Zentimeter langes Loch im Rumpf notdürftig zu schließen.

Innerhalb von zwölf Stunden dürften die beiden Schiffe aus dem gefährlichen Gebiet mit treibenden Eisschollen heraus sein, sagte einer der Koordinatoren im Rettungszentrum, Chris Henshaw, im Rundfunk. Dort soll die "Sparta" zunächst zu ihrem Schwesterschiff stoßen, der "Chiyo Maru 3" und dann weiter nach Lyttelton an der Südküste Neuseelands fahren. Das Unglück passierte am 16. Dezember 3700 Kilometer südöstlich von Neuseeland.

DPA/AFP / DPA
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