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Holocaust-Jahrestag: Im KZ Auschwitz den Opfern gedenken

Kränze für die Toten von Auschwitz: Auf dem Gelände des früheren deutschen Vernichtungslagers wurde am Sonntag, dem 68. Jahrestag der KZ-Befreiung den Opfern des Nationalsozialismus gedacht

Holocaust-Überlebende, Politiker und Jugendliche haben am Sonntag in Auschwitz der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. "Auschwitz ist der schrecklichste Ort in der Geschichte der Menschheit", sagte der israelische Botschafter in Polen, Zvi Raf-Ner, vor der sogenannten Todeswand.

Dort waren Tausende Widerstandshäftlinge erschossen worden. Raf-Ner rief dazu auf, nicht nur der von den Nazis ermordeten Menschen zu gedenken, sondern auch der Helfer, die oft unter Einsatz des eigenen Lebens Juden gerettet hatten.

Die ehemalige Lager-Insassin Xenia Olchowa forderte Engagement gegen diejenigen, die die Verbrechen des Nationalsozialismus leugnen. "Bis heute sind Stimmen zu hören, die die Verbrechen der Nazis zu rechtfertigen versuchen", klagte sie. Gleichgültigkeit und Vergessen könnten zu neuen Verbrechen führen.

"Unser trauriges gesamteuropäisches Erbe"

"Auschwitz-Birkenau ist die monströseste Warnung für alle künftigen Generationen", sagte der russische Parlamentschef Sergej Naryschkin. Die Erinnerung an die Opfer sei "heilig", betonte der Duma-Chef, der am Sonntag auch eine Dauerausstellung zum Schicksal der sowjetischen Lagerhäftlinge und Kriegsgefangenen eröffnete. Von mindestens 15.000 sowjetischen Gefangenen überlebten nicht einmal hundert. "Die Erinnerung an die Opfer ist unser trauriges gesamteuropäisches Erbe", sagte der polnische Kulturminister Bogdan Zdrojewski.

Soldaten der Roten Armee hatten am 27. Januar 1945 Auschwitz-Birkenau befreit. Zu dem Zeitpunkt waren noch gut 6.000 Häftlinge im größten der nationalsozialistischen Vernichtungslager, während Tausende anderer Auschwitz-Insassen in tagelangen Todesmärschen in andere Konzentrationslager auf deutschem Reichsgebiet marschieren mussten. Allein in Auschwitz-Birkenau wurden Schätzungen zufolge etwa 1,3 Millionen Menschen ermordet. Die meisten von ihnen waren Juden aus Polen und den von Deutschland besetzten Staaten Europas.

DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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