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Sinabung: Vulkan in Indonesien schießt Rauchwolke fünf Kilometer in die Höhe

Indonesien wird immer wieder durch Erdbeben und Vulkanausbrüchen erschüttert, 130 aktive Vulkane hat das Land am pazifischen Feuerring. Einer von ihnen sorgte nun für ein gefährliches Naturschauspiel.

Der ausbrechende Vulkan Sinabung in Indonesien

Der Ausbruch des Sinabung im August 2010 war die erste gesichert bekannte Eruption in den letzten etwa 400 Jahren. Heute ist er einer der aktivsten Vulkane in Indonesien.

DPA / AP

Der seit Jahren aktive Vulkan Sinabung auf Indonesien ist erneut ausgebrochen. Eine dicke Aschewolke stieg fast fünf Kilometer in den Himmel, wie ein Sprecher der nationalen Katastrophenschutzbehörde am Montag mitteilte. Zudem traten an den Flanken des 2460 Meter hohen Bergs auf der Insel Sumatra vulkanische Gase aus. Verletzte habe es nicht gegeben, sagte Sutopo Nugroho weiter.

Seit 2013 bricht der Sinabung immer wieder aus. Tausende Menschen mussten ihre Häuser in der Nähe des Vulkans bereits verlassen. Seit Juni 2015 gilt die höchste Alarmstufe.

Alarmbereitschaft in Indonesien

Auf der indonesischen Urlaubsinsel Bali hält der Vulkan Agung die Menschen ebenfalls in Atem. Seit Monaten kommt es immer wieder zu Eruptionen. Zuletzt beruhigte sich der Agung etwas, die Behörden verkleinerten daraufhin die Gefahrenzone rund um den Vulkan von zehn auf vier Kilometer.

Der ausbrechende Vulkan Sinabung in Indonesien

Im benachbarten Ort Karo werden Schulkinder nach Hause geschickt. Die nahe Umgebung des Sinabung in Indonesien wurde schon vor dem jüngsten Ausbruch evakuiert.

AP / DPA

Indonesien liegt auf dem Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde. Entlang dieses Gürtels kommt es häufiger zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen. Allein in Indonesien gibt es etwa 130 aktive Vulkane.
 

sve / DPA
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