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Kölner Dom Dreikönigsleuten bricht Klöppel des "Dicken Pitter" entzwei


Beim Läuten zum Hochamt des Dreikönigstages zerbrach der Klöppel der St. Petersglocke im Kölner Dom entzwei. Der "Dicke Pitter ist die größte Glocke des Gotteshauses und läutet nur zu besonderen Anlässen.

Die größte Glocke des Kölner Doms hat ihren Klöppel verloren. Wie das zum Erzbistum gehörende Domradio am Donnerstag berichtete, zerbrach der Klöppel des "Dicken Pitters" beim Läuten zum Hochamt am Dreikönigstag. Domdiakon Raimund Witte sagte dem Domradio: "Der Klöppel ist in zwei Teile zerbrochen." Beim Einläuten am Vorabend habe es noch keine Anzeichen für Materialermüdung gegeben.

Dompropst Norbert Feldhoff kündigte an, dass Sachverständige am Freitagmorgen den Schaden begutachten würden. Anschließend werde man die Öffentlichkeit "über das Ausmaß der Zerstörung informieren". Auf jeden Fall müsse die Klöppelaufhängung neu geschmiedet werden.

Der "Dicke Pitter" - offiziell die St. Petersglocke - gilt als größte frei schwingende Glocke der Welt. Er läutet nur zu hohen kirchlichen Festtagen - oder, wenn der Papst stirbt oder ein Krieg endet. Die Bronzeglocke ist 24 Tonnen schwer und hat einen dumpfen, festlich-melancholischen Ton.

Die Glocke wurde 1923 auf Betreiben des damaligen Kölner Oberbürgermeisters Konrad Adenauer gegossen, um Ersatz für die Kaiserglocke zu schaffen, die im Ersten Weltkrieg zu Kanonen umgeschmolzen worden war.

DPA/mm DPA

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