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Cumbre Vieja Vulkanausbruch auf La Palma lockt Touristen – Behörden appellieren an Einheimische

Sehen Sie im Video: Vulkanausbruch auf La Palma lockt trotz des Leids der Einheimischen Touristen an.




Für Touristen und anderen Schaulustige ist er eine Attraktion, der seit mehr als 40 Tagen andauernde Vulkanausbruch auf La Palma. Der Blick auf den feuerspeienden Berg ist einzigartig. Auch am Freitag kamen Dutzende Menschen zum Aussichtspunkt Tajuya und in den Hafen von Tazacorte. "Ich habe gemischte Gefühle, ich weiss nicht. Letztlich leiden die Menschen hier, denn es ist ja nicht nur ein Naturschauspiel." "Wir hatten diese Reise schon vor dem Ausbruch geplant. Wir wollten absagen, dachten dann aber, dass es für La Palma gut ist, wenn Touristen kommen. Und nun sind wir hier. Es ist beeindruckend, einzigartig." Die Behörden rechnen dieses Wochenende, an Allerheiligen, mit noch mehr Touristen und haben die Bevölkerung der Kanareninsel aufgerufen, umsichtig zu bleiben, um die Sicherheit auf den Straßen der Insel zu gewährleisten. Um die Touristen sicher zu den Aussichtspunkten zu bringen, wurden Busdienste eingerichtet und der private Verkehr umgeleitet. Die Lava aus dem Schlot des Cumbre Vieja hat bisher fast 900 Hektar unter sich begraben. Der Vulkan war am 19. September ausgebrochen, seither wurden mehr als 7000 Menschen aus ihren Wohnungen und Häusern in Sicherheit gebracht. Die Lava hat mehrere Straßen beschädigt oder gar unpassierbar gemacht. Etwa 2000 Häuser wurden zerstört. Was für Touristen eine Attraktion ist, bedeutet für so manchen Anwohner Leid und Verlust.
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Die Behörden von La Palma rechnen mit noch mehr Touristen wegen des Vulkanausbruchs. Sie fordern die Bevölkerung auf, umsichtig zu bleiben.

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