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Meteorologischer Frühlingsanfang: Endlich, die Sonne kommt zurück!

Wir haben es geschafft: Der düstere Winter ist vorbei. Zumindest meteorologisch beginnt Freitag der Frühling. Die Sonne zeigt sich pünktlich zum Wochenende und es wird endlich deutlich wärmer.

Von Katja Reith

Für alle, die sich gefragt haben, ob sich die Sonne überhaupt noch mal blicken lässt, gibt es gute Nachrichten: "Ja, die Sonne gibt es noch und sie wird sich am ersten meteorologischen Frühlingswochenende auch endlich wieder vielen von uns zeigen", sagt der Meteorologe Dominik Jung vom Internetportal wetter.net.

Und er macht Hoffnung auf mehr: "Am Wochenende kann sie sich vielfach gegen Wolken und Hochnebel durchsetzen. Zu dieser Jahreszeit hat sie bereits deutlich mehr Kraft als noch vor ein paar Wochen." Die Höchstwerte werden vier bis neun Grad erreichen.

Man hat ja kaum zu hoffen gewagt, aber der Frühling scheint vor der Tür zu stehen.

Die Sonne wird sich jetzt öfter zeigen

Auch Helmuth Malewski, Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes, sagte stern.de: "Die sonnenscheinarme Zeit haben wir wohl hinter uns." Zu Beginn der kommenden Woche sagt er Temperaturen bis zu 10 Grad voraus - es bleibt also freundlich. Winterjacke, Mütze und Handschuhe können endlich im Kleiderschrank bleiben.

Der Frühling steht also in den Startlöchern. Offiziell müssen wir noch bis zum 20. März warten, bis er auch kalendarisch beginnt. Nach den dunklen Wintermonaten, den trübsten seit 42 Jahren, werden wir das aber ohne Probleme überstehen. Was sind schon drei Wochen im Vergleich zu den letzten Monaten? Auch wenn sich der Eine oder Andere mittlerweile ein wenig schlapp und antriebslos fühlt - die längste Zeit haben wir hinter uns, es geht bergauf.

Vielleicht kann der Osterspaziergang am 31. März also länger ausfallen, als der triste Sonntagspaziergang in den letzten Wochen. Für die Zeit nach Ostern besteht jedenfalls Grund zur Hoffnung, dass es mit dem Frühling richtig losgehen wird: Der April wird wärmer und sonniger als im langjährigen Durchschnitt, sagt jedenfalls Jung voraus.

Die dunklen Zeiten sind vorbei - so oder so

Wie sicher diese Vorhersagen sind - da gehen die Meinung allerdings auseinander. Viele Meteorologen mahnen in ihren Vorhersagen regelmäßig, dass zwei-Wochen-Vorausschauen nicht zuverlässig sein können. Alles darüber hinaus sei Kaffeesatzleserei, sagt etwa Malewski vom DWD. Nach seinen Berechnungen kann es zwar nach dem ersten März-Wochenende wärmer und sonniger werden - aber eben auch genauso kalt und trübe wie in den letzten Wochen. Frei nach dem Motto: Kräht der Hahn auf dem Mist, ändert sich das Wetter, oder es bleibt so wie es ist.

Eins ist aber sicher: Es geht bergauf. Schlimmer kann es auch kaum werden: Die Sonne hat sich in den letzten Wochen kaum durch die dicken Wolkendecken getraut. Nur 96 Stunden haben wir sie von Dezember bis Ende Februar sehen können. So wenig, wie seit Beginn der Wetteraufzeichnungen nicht; normal seien laut Deutschem Wetterdienst 160 Stunden.

Dieser Winter zeichnete sich auch durch einen ausgeprägten Wechsel von kalten und ungewöhnlich warmen Perioden aus: Nach frostigem Beginn war es um die Weihnachtszeit eher mild, teilweise mit frühlingshaften Temperaturen. Seit Anfang Februar ist es aber wieder bitterkalt.

Wir können uns aber sicher sein: Aus dem Gröbsten sind wir mittlerweile raus und können die ersten Sonnenstrahlen in Ruhe genießen. Es werden bald noch viel mehr!

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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.