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Nadya Suleman: Achtlingsmutter droht die Obdachlosigkeit

In ihrem noch jungen Leben haben die Achtlinge der kalifornischen Sozialhilfeempfängerin Nadya Suleman bereits einiges durchgemacht. Monatelang hatte die Mutter ihre Kinder in Fernsehshows vorgeführt, nun müssen die Babys gar um ihr Heim fürchten. Schuld soll der Großvater sein.

Den kalifornischen Achtlingen droht gut ein Jahr nach ihrer Geburt die Obdachlosigkeit. Ihre Mutter Nadya Suleman wird nach einem Bericht der "Los Angeles Times" möglicherweise aus ihrem Haus ausziehen müssen. Der Grund sei, dass ihr Vater mit der Abzahlung des Hauses in Verzug sei, sagte Gläubiger Amer Haddadin der Zeitung. In dem Haus wohnt die alleinstehende Suleman mit den Achtlingen und den sechs Kindern, die sie schon zuvor hatte. Jeder Geburt ging eine künstliche Befruchtung voraus.

Nach Haddadins Angaben hatte er mit Sulemans Vater für das 565.000 Dollar (415.000 Euro) teure Haus in La Habra, 30 Kilometer südöstlich von Los Angeles, eine monatliche Zahlung von 4000 Dollar vereinbart. Anfang des Monats hätte eine Abschlusszahlung von 450.000 Dollar fällig sein sollen. Das Geld habe er aber bis heute nicht bekommen. "Ich war der Retter der Kinder", sagte Haddadin dem Fernsehsender KABC. "Aber was die Familie jetzt macht, ist nicht in Ordnung. Ich werde sie vor Gericht bringen." Sulemans Sprecher sagte, die Angelegenheit müsse zwischen ihrem Vater und Haddadin geklärt werden. "Sie ist nur das Opfer."

Suleman hatte im Januar vergangenen Jahres acht Kinder per Kaiserschnitt zur Welt gebracht, alle überlebten. Drei Kindermädchen helfen ihr täglich dabei, ihre nun vierzehn Kinder zu versorgen. Viele warfen der unverheirateten, arbeitslosen Sozialhilfeempfängerin vor, ihre künstliche Befruchtung sei unverantwortlich und riskant gewesen. Zudem gab es Kritik, dass sie die Achtlinge ausnutze und in Fernsehshows vorführe.

DPA / DPA